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	<title>Rechtsprechungs-Updates Archives - KFR Kanzlei für Real Estate</title>
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	<description>Kirchhoff Franke Riethmüller und die Kanzlei für Real Estate</description>
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	<title>Rechtsprechungs-Updates Archives - KFR Kanzlei für Real Estate</title>
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		<title>Pflichten der WEG-Verwaltung bei Etagenheizungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 15:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung & Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungseigentumsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch die Novelle des GEG, welche zum 01.01.2024 in Kraft getreten ist, und den hierbei eingeführten § 71n GEG müssen Verwaltungen besondere Fristen beachten. Rechtsanwältin Luzia Hilmer (geb. Traut) hat im Rahmen des 50. Fachgesprächs zum WEG des eid – Evangelischer Immobilienverband Deutschland e.V. – im schönen Fischen im Allgäu einen Vortrag zu diesem Thema [&#8230;]</p>
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									<p>Durch die Novelle des GEG, welche zum 01.01.2024 in Kraft getreten ist, und den hierbei eingeführten § 71n GEG müssen Verwaltungen besondere Fristen beachten. <a href="https://kfr.law/kontakt/buero-muenchen/luzia-hilmer/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwältin Luzia Hilmer</a> (geb. Traut) hat im Rahmen des 50. Fachgesprächs zum WEG des <a href="https://der-eid.de" target="_blank" rel="noopener">eid – Evangelischer Immobilienverband Deutschland e.V.</a> – im schönen Fischen im Allgäu einen Vortrag zu diesem Thema gehalten, welchen wir Ihnen kurz zusammenfassen dürfen.</p><h2><strong>Handlungspflichten zum 31.12.2024</strong></h2><p>Gemäß<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__71n.html" target="_blank" rel="noopener"> § 71n Abs. 1 GEG</a> muss die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdWE) bei jedem Gebäude, in dem Wohnungseigentum besteht und mindestens eine Etagenheizung eingebaut ist, bis spätestens <strong>31.12.2024</strong> die Informationen nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__71n.html" target="_blank" rel="noopener">§ 71n Abs. 1 S. 2 Nrn. 1 – 4 GEG</a>, beim bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger verlangen.</p><p>Zudem muss die GdWE gemäß § 71n Abs. 2 GEG bei jedem Gebäude, in dem Wohnungseigentum besteht und mindestens eine Etagenheizung eingebaut ist, bis spätestens <strong>31.12.2024</strong> die Informationen nach § 71n Abs. 2 S. 2 Nrn. 1 – 3 GEG, beim betroffenen Eigentümer verlangen.</p><p>Die Pflicht der GdWE muss der Verwalter als Vertreter der GdWE ausführen.</p><p>Der Schornsteinfeger und die Eigentümer sind jeweils verpflichtet, die Informationen innerhalb von 6 Monaten (also bis spätestens 30.06.2025) zur Verfügung zu stellen.</p><h2><strong>Dokumentationspflichten bis spätestens 30.09.2025</strong></h2><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">§ 71n Abs. 3 GEG verpflichtet die GdWE, vertreten durch den Verwalter, dazu, die erhaltenen Informationen den Wohnungseigentümern in einer sog. konsolidierten, also übersichtlichen aber detaillierten, Zusammenfassung zur Verfügung zu stellen.</span></p><p>Erhält der Verwalter später weitere Informationen, sind diese in die konsolidierte Fassung einzuarbeiten oder in einer neuen Fassung den Eigentümern wiederum zur Verfügung zu stellen.</p><h2><strong>Pflicht zur unverzüglichen Wohnungseigentümerversammlung nach Heizungsaustausch</strong></h2><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">§ 71n Abs. 4 GEG legt fest, dass, sobald nach dem 01.01.2024 in einem Bestandsgebäude nach dem Ausfall der alten Heizung eine neue Gasetagenheizung zum Zweck der Inbetriebnahme in einer Wohnung eingebaut oder aufgestellt wird und der Verwalter von diesem Umstand Kenntnis erlangt, der Verwalter unverzüglich die Versammlung der Wohnungseigentümer einzuberufen hat, d. h. die Einladung für die Wohnungseigentümerversammlung mit einer angemessenen Frist für den Termin der Versammlung zu versenden hat.</span><u><br /></u></p><p>Diese Pflicht dient dazu, das Entscheidungsverfahren der Gemeinschaft über die zukünftige Wärmeversorgung so schnell wie möglich in Gang zu bringen, nach dem die fünfjährige Übergangsfrist des § 71l Abs. 1 S. 1 GEG zu laufen begonnen hat. Findet die nächste reguläre Wohnungseigentümerversammlung innerhalb der nächsten vier Monate statt, so ist es nach der Gesetzesbegründung ausreichend, wenn diese Versammlung für eine Erörterung der Wärmeversorgung genutzt wird.</p><h2><strong>Pflichten und Fristen nach Austausch einer Etagenheizung gem. § 71l GEG</strong></h2><p>Sobald die GdWE über den Austausch einer Heizungsanlage informiert wurde, müssen die Anforderungen des § 71 Abs. 1 GEG (also die Versorgung mit mind. 65% erneuerbarer Energien) gemäß § 71l Abs. 1 GEG in einer Frist von fünf Jahren erfüllt werden, wobei sich die Frist bei einer Umstellung auf eine Zentralheizung gemäß § 71l Abs. 2 GEG bis zur Fertigstellung der Zentralheizung, längstens aber um 8 Jahre verlängert.</p><p>Entscheiden sich die Eigentümer für eine Teilzentralisierung, müssen nach Absatz 2 alle nach dem Ablauf der fünf-Jahres-Frist eingebauten Etagenheizungen die 65%-EE-Vorgabe erfüllen.</p><p>Wenn entschieden wird, dass die Etagenheizungen insgesamt beibehalten werden sollen, müssen nach § 71l Abs. 3 GEG alle nach Ablauf der fünf-Jahres-Frist eingebauten Etagenheizungen die 65%-EE-Vorgabe erfüllen.</p><p>Wenn innerhalb der fünf-Jahres-Frist keine Entscheidung getroffen wird, ist die GdWE nach § 71l Abs. 4 GEG zur vollständigen Umstellung auf eine zentrale Heizungsanlage verpflichtet.</p><p>Um sicherzustellen, dass hier nicht „gemogelt“ wird und Beschlüsse zurückdatiert werden, gibt es § 71l Abs. 5 GEG: Hiernach muss die Entscheidung dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger unverzüglich in Textform mitgeteilt werden. Wenn diese Mitteilung verspätet erfolgt, dürfte wohl ebenfalls eine Pflicht zur vollständigen Umstellung auf eine zentrale Heizungsanlage bestehen.</p><h2><strong>Entscheidungsprozess und Beschlüsse</strong></h2><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">§ 71n Abs. 5 GEG regelt die Pflicht der Wohnungseigentümer, innerhalb von 5 Jahren nach dem ersten Austausch einer Etagenheizung über die Erfüllung der 65 % EE Vorgabe zu beschließen und bis zur vollständigen Umsetzung dieser Erfüllung mindestens einmal jährlich über den Stand der Dinge zu berichten.</span></p><p>Will die GdWE mindestens eine Etagenheizung beibehalten, muss sie innerhalb der fünf-Jahres-Frist einen Beschluss hierzu fassen. Dieser Beschluss muss mit einem besonderen Quorum gefasst werden. Um eine Etagenheizung beizubehalten, müssen zwei Drittel der abgegebenen Stimmen und die Hälfte aller Miteigentumsanteile dafür stimmen. Geschieht dies nicht, ist die Gemeinschaft zur vollständigen Zentralisierung verpflichtet und die Beibehaltung einer dezentralen Wärmeversorgung kann nicht mehr ordnungsgemäß beschlossen werden. Über einen solchen Beschluss ist der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger unverzüglich zu informieren.</p><h2><strong>Kostenverteilung</strong></h2><p>Wie die Kosten bei einer teilweisen oder vollständigen Umstellung auf eine Zentralheizung verteilt werden können, regelt § 71n Abs. 7 GEG.</p><p>Stehen Sie vor der Herausforderung des § 71n GEG? Sprechen Sie uns von <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> in Hamburg &amp; München gerne an.</p>								</div>
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		<title>Virtuelle Eigentümerversammlungen &#038; Steckersolargeräte: neue WEG-Regelungen 2024</title>
		<link>https://www.kfr.law/gesetz-zur-zulassung-virtueller-wohnungseigentumerversammlungen-zur-erleichterung-des-einsatzes-von-steckersolargeraten-und-zur-ubertragbarkeit-beschrankter-personlicher-dienstbarkeiten-fur-erneuerbar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 09:22:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechte & Pflichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 27.09.2024 die Erleichterung der Anbringung von Steckersolargeräten (also auch Balkonkraftwerken) gebilligt. Außerdem wird mit der Gesetzesänderung auch die Möglichkeit geschaffen, Eigentümerversammlungen vollständig online abzuhalten. KFR – Kanzlei für Real Estate fasst die wichtigsten Änderungen zusammen. Privilegierung der Installation von Steckersolargeräten § 20 Abs. 2 WEG wird um eine [&#8230;]</p>
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									<p>Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 27.09.2024 die <strong>Erleichterung der Anbringung von Steckersolargeräten</strong> (also auch Balkonkraftwerken) gebilligt. Außerdem wird mit der Gesetzesänderung auch die Möglichkeit geschaffen, <strong>Eigentümerversammlungen vollständig online abzuhalten.</strong> <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> fasst die wichtigsten Änderungen zusammen.</p><h2><strong>Privilegierung der Installation von Steckersolargeräten</strong></h2><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__20.html" target="_blank" rel="noopener">§ 20 Abs. 2 WEG</a> wird um eine Nr. 5 ergänzt. Damit kann mit dieser Gesetzesänderung </span><em>„jeder Wohnungseigentümer angemessene bauliche Veränderungen verlangen, die der Stromerzeugung durch Steckersolargeräte dienen.“ </em></p><p>Sinn und Zweck des § 20 Abs. 2 WEG ist, dass eine unwillige Mehrheit bauliche Veränderungen nicht mehr verhindern können soll, die für einzelne Wohnungseigentümer „besonders bedeutsam“ und „aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive sinnvoll“ wären. Zu einer derartigen baulichen Veränderung soll nun auch die Installation eines Steckersolargerätes dienen.</p><p>Die Regelung in § 20 Abs. 2 WEG muss für Fälle des vermieteten Wohnungs-/Teileigentums im Zusammenspiel mit den mehr oder weniger parallel geregelten Rechten des Mieters aus<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html" target="_blank" rel="noopener"> § 554 BGB</a> gesehen und in der Anwendung auch entsprechend harmonisiert werden. Aus diesem Grund wurde auch der § 554 entsprechend angepasst und lautet ab Inkrafttreten der Änderung:</p><p><em>„Der Mieter kann verlangen, dass ihm der Vermieter bauliche Veränderungen der Mietsache erlaubt, die dem Gebrauch durch Menschen mit Behinderungen, dem Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge, dem Einbruchsschutz <strong>oder der Stromerzeugung durch Steckersolargeräte</strong> dienen. Der Anspruch besteht nicht, wenn die bauliche Veränderung dem Vermieter auch unter Würdigung der Interessen des Mieters nicht zugemutet werden kann. Der Mieter kann sich im Zusammenhang mit der baulichen Veränderung zur Leistung einer besonderen Sicherheit verpflichten; § 551 Absatz 3 gilt entsprechend.“</em></p><p>Unter Steckersolargeräten werden nach der Gesetzesbegründung und gemäß den technischen Normen des <a href="https://www.vde.com/de" target="_blank" rel="noopener">Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE)</a>/Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) derzeit kleine PV-Anlagen bis maximal 600 Watt (W) Wechselrichterleistung verstanden. In der Regel handelt es sich um laienbedienbare Geräte, die aus (wenigstens) je einem Photovoltaik-Modul, einem netzgekoppelten Wechselrichter, einer Anschlussleistung und einem Stecker zum Anschluss an Endstromkreise bestehe. Mehr zu rechtlichen Fragen rund um Mietrecht und Eigentum – <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/asset-management-und-mietrecht/" target="_blank" rel="noopener">hier klicken</a>.  </p><h2><strong>Virtuelle Eigentümerversammlung</strong></h2><p>Mit Nummer 2 wird eine Beschlusskompetenz für reine Online-Versammlungen („virtuelle Wohnungseigentümerversammlungen“) geschaffen. Die bisherige Möglichkeit, die Online-Teilnahme an Präsenzversammlungen zu ermöglichen („hybride Wohnungseigentümerversammlungen“), bleibt unverändert bestehen. Es besteht mithin künftig die Wahl, Wohnungseigentümerversammlungen in Präsenz, hybrid oder rein virtuell durchzuführen.</p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__23.html" target="_blank" rel="noopener">§ 23 WEG</a> wird um einen Abs. 1a ergänzt, der lautet:</span></p><p><em>„(1a) Die Wohnungseigentümer können mit mindestens drei Vierteln der abgegebenen Stimmen beschließen, dass die Versammlung innerhalb eines Zeitraums von längstens drei Jahren ab Beschlussfassung ohne physische Präsenz der Wohnungseigentümer und des Verwalters an einem Versammlungsort stattfindet oder stattfinden kann (virtuelle Wohnungseigentümerversammlung). Die virtuelle Wohnungseigentümerversammlung muss hinsichtlich der Teilnahme und Rechteausübung mit einer Präsenzversammlung vergleichbar sein.“</em></p><h3><strong>Übergangsregelung bis 2028</strong></h3><p>Zudem wurde <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__48.html" target="_blank" rel="noopener">§ 48 WEG</a>, der die Übergangsvorschriften enthält, durch einen Absatz 6 ergänzt:</p><p><em>„(6) Fassen die Wohnungseigentümer vor dem 1. Januar 2028 einen Beschluss nach § 23 Absatz 1a, ist bis einschließlich 2028 mindestens einmal im Jahr eine Präsenzversammlung durchzuführen, sofern die Wohnungseigentümer hierauf nicht durch einstimmigen Beschluss verzichten. Ein Verstoß gegen diese Pflicht führt nicht zur Nichtigkeit oder Anfechtbarkeit der in einer virtuellen Wohnungseigentümerversammlung gefassten Beschlüsse.“</em></p><p>Durch diese Übergangsregelung soll den Wohnungseigentümerinnen und -eigentümern die Umstellung auf virtuelle Wohnungseigentümerversammlungen erleichtert werden und verhindert werden, dass weniger technikaffine Menschen von der rein virtuellen Eigentümerversammlung „überrumpelt“ werden. Da im Jahr 2027 eine Evaluation der WEG-Reform durchgeführt werden soll, ist der zeitliche Rahmen bis 2028 nicht zufällig gewählt. So soll der Gesetzgeber die Möglichkeit erhalten, etwaige Schwachstellen der virtuellen Eigentümerversammlung noch vor Ablauf dieser Frits durch Gesetzesänderung zu beheben.</p><h2><strong>Praxishinweis</strong></h2><p>Der Verwalter sollte die Wohnungseigentümer über die neuen Möglichkeiten aufklären und gleichzeitig – falls noch nicht geschehen – seine technischen Möglichkeiten zur Durchführung virtueller Eigentümerversammlungen überprüfen und ggfs. an die Erfordernisse anpassen.</p><p>Durch die Möglichkeit, rein virtuelle Eigentümerversammlungen abzuhalten, könnte auch das Leben des Verwalters erheblich vereinfacht werden, denn eine enge zeitliche Begrenzung, wie sie derzeit in der Rechtsprechung für Eigentümerversammlungen oft noch angenommen wird (keine Versammlungen in Urlaubszeiten, keine Versammlungen zur „Unzeit“) könnten durch die Möglichkeit, sich von überall zuschalten zu können, der Vergangenheit angehören. Dadurch könnte auch das Berufsbild des Wohnungseigentümerverwalters attraktiver werden.</p><p>Vermietende Eigentümer können sich gegen die vielfach abwertend betrachteten Balkonkraftwerke gegenüber ihrem Mieter nun kaum noch zur Wehr setzen, da sie ihrerseits einen Anspruch auf Installation gegen die Eigentümergemeinschaft haben und die Zumutbarkeitsschwelle dadurch erheblich herabgesetzt ist. Verwalter könnten hier proaktiv Grundlagenbeschlüsse fassen lassen, um den Vermietern das Leben zu erleichtern. </p>								</div>
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		<title>Überdurchschnittlich hohe Miete lässt Rückschluss auf Ernsthaftigkeit der Vermietungsbemühungen zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2024 15:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asset Management & Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Besonderheiten Wohnraummietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Verwaltungsgericht Berlin (VG Berlin) hat entschieden, dass es an der erforderlichen Ernsthaftigkeit von Vermietungsbemühungen fehlt, wenn Wohnraum zu einem offensichtlich überdurchschnittlichen Mietzins angeboten wird. VG Berlin, Beschluss vom 28.05.2024 &#8211; 6 L 125.24VwVG § 14; ZwVbG-BE (Zweckentfremdungsverbot-Gesetz Berlin) § 4 Abs. 1 KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Hintergründe und die Bedeutung [&#8230;]</p>
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									<p>Das Verwaltungsgericht Berlin (VG Berlin) hat entschieden, dass es an der erforderlichen Ernsthaftigkeit von Vermietungsbemühungen fehlt, wenn Wohnraum zu einem offensichtlich überdurchschnittlichen Mietzins angeboten wird.</p><p>VG Berlin, Beschluss vom 28.05.2024 &#8211; 6 L 125.24<br /><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">VwVG § 14; ZwVbG-BE (Zweckentfremdungsverbot-Gesetz Berlin) § 4 Abs. 1</span></p><p><a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die Hintergründe und die Bedeutung der Entscheidung für Eigentümer und <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/projektentwicklung/" target="_blank" rel="noopener">Projektentwickler</a>.</p><h2><strong>Der Fall: Leerstand trotz Vermietungsangeboten</strong></h2><p>Die Antragstellerin verfolgt im Einstweiligen Rechtsschutz erfolglos die Anordnung der aufschiebenden Wirkung ihres Widerspruchs gegen Bescheide zur Festsetzung von Zwangsgeld zur Durchsetzung zweckentfremdungsrechtlicher Wohnzuführungsaufforderungen. Die Antragstellerin als Projektentwicklerin ließ ein Wohngebäude mit insgesamt sechs Wohneinheiten errichten. Drei der Wohneinheiten wurden nicht – wie ursprünglich beabsichtigt – verkauft und auch nicht vermietet. Aufgrund des Leerstands wurde die Antragstellerin mehrfach aufgefordert, die betreffenden Wohneinheiten Wohnzwecken zuzuführen. Die Wohneinheiten konnten trotz Inseraten auf Immobilienportalen durch die Antragstellerin keiner langfristigen Vermietung zugeführt werden, sodass mehrfach Zwangsgelder gegen die Antragstellerin festgesetzt wurden.</p><p>Mehr zu rechtlichen Fragen bei Leerstand und Zweckentfremdung – <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">hier klicken. </a></p><h2><strong>Entscheidung des VG Berlin</strong></h2><p>Das VG leitet aus der Höhe, der von der Antragstellerin für die Wohneinheiten verlangten Miete, eine mangelnde Ernsthaftigkeit an der Vermietungsabsicht her. Das VG stellt dabei fest, dass die von der Antragstellerin ursprünglich verlangten Mieten in der Wohnlage selbst für das obere Marktsegment offensichtlich überdurchschnittlich seien und damit den objektiven Tatbestand einer Mieterpreisüber-höhung nach Maßgabe des <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/wistrg_1954/__5.html" target="_blank" rel="noopener">§ 5 Abs. 2 Satz 1</a> des Wirtschaftsstrafgesetzes von 1954 erfüllen dürften. Auch wenn die Antragstellerin, die für die Wohneinheiten verlangten Mieten deutlich senkte, fehle es an einem substantiierten Vorbringen aktueller Vermietungsbemühungen.</p><h2><strong>Anforderungen an ernsthafte Vermietungsbemühungen</strong></h2><p>Nach Ansicht des VG genügt es für die Darlegung ernsthafter Vermietungsbemühungen nicht, auf die Inserate bei Immobilienportalen zu verweisen. Die Antragstellerin habe nicht ausreichend dargelegt, ob</p><p>a. Kontaktanfragen von potenziellen Mietinteressenten auf dem jeweiligen Immobilienportal überhaupt beantwortet wurden und ob </p><p>b. darüberhinaus Besichtigungstermine vereinbart wurden.</p><p>Auch wurde seitens der Antragstellerin kein Nachweis dafür erbracht, dass die von ihr angeführten Besichtigungstermine überhaupt stattgefunden haben. Zudem ließ die Antragstellerin nach Auffassung des VG eine Erklärung dafür vermissen, dass trotz der von der Antragstellerin angeführten Besichtigungstermine kein Mietvertrag geschlossen werden konnte.</p><p>Unabhängig hiervon spreche nach Ansicht des VG die Tatsache, dass nur wenige Besichtigungstermine über einen Zeitraum von ca. sieben Monaten realisiert wurden (unterstellt diese haben stattgefunden), gegen ernsthafte Vermietungsbemühungen, da dies im Hinblick auf die allgemeine Wohnungsnot als unplausibel erscheine. Schließlich war es für das VG nicht entscheidungserheblich, dass es sich bei dem Objekt um einen Neubau handelt.</p><h2><strong>Praxishinweis von KFR – Kanzlei für Real Estate</strong></h2><p>Die Entscheidung verdeutlicht, dass in der Praxis hohe Anforderungen an die Nachweisbarkeit von ernsthaften Vermietungsbemühungen gestellt werden. Insbesondere – aber nicht nur – aus der Miete lassen sich Rückschlüsse auf die Vermietungsabsicht ziehen. Daneben wird die Anzahl von Besichtigungsterminen als relevant erachtet. </p><p><a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">Kontaktieren Sie uns</a> gerne für eine rechtliche Einschätzung. </p>								</div>
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		<title>Viertes Bürokratieentlastungsgesetz: Wegfall der Schriftform &#038; Einführung der Textform für langfristige Gewerbemietverträge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 12:53:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asset Management & Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mietvertrag & Vertragsgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ende des Schriftformerfordernisses für Gewerbemietverträge? Das Bundesministerium für Justiz hat am 11. Januar 2024 den Referentenentwurf eines Vierten Gesetzes zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger, der Wirtschaft sowie der Verwaltung von Bürokratie veröffentlicht (Viertes Bürokratieentlastungsgesetz). Dort war zunächst noch vorgesehen, dass das Schriftformerfordernis für Gewerbemietverträge vollständig entfällt. Die Bundesregierung hat mittlerweile einen Entwurf des [&#8230;]</p>
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									<h2><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size );">Das Ende des Schriftformerfordernisses für Gewerbemietverträge?</strong></h2><p>Das Bundesministerium für Justiz hat am 11. Januar 2024 den Referentenentwurf eines Vierten Gesetzes zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger, der Wirtschaft sowie der Verwaltung von Bürokratie veröffentlicht (Viertes Bürokratieentlastungsgesetz). Dort war zunächst noch vorgesehen, dass das Schriftformerfordernis für Gewerbemietverträge vollständig entfällt.</p><p>Die Bundesregierung hat mittlerweile einen Entwurf des Vierten Bürokratieentlastungsgesetzes eingebracht. Dieser sieht nunmehr für Gewerbemietverträge vor, dass die Textform gewahrt werden muss. </p><p><a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die geplanten Änderungen und deren Auswirkungen auf die Praxis.</p><h3><strong>Was regelt der Gesetzesentwurf?</strong></h3><p>In dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung ist in Art. 15 Ziffer 7 zunächst weiterhin vorgesehen, dass der Verweis in <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__578.html" target="_blank" rel="noopener">§ 578 BGB</a> auf <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__550.html" target="_blank" rel="noopener">§ 550 BGB</a> entfällt.</p><p>Entgegen des im Januar 2024 veröffentlichen Referentenentwurfes ist aber nunmehr vorgesehen, dass § 550 BGB mit der Maßgabe anzuwenden ist, dass ein Mietvertrag, der für längere Zeit als ein Jahr nicht in Textform geschlossen wird, für unbestimmte Zeit gilt.</p><p>Diese Regelung bedeutet, dass langfristige Mietverträge (also solche mit einer längeren Laufzeit als 1 Jahr) sowie etwaige nachträgliche Vereinbarung hierzu dann nicht mehr tatsächlich von beiden Vertragsparteien im Original unterschrieben werden müssten, sondern, dass zum Beispiel auch der Austausch von unterzeichneten Scanfassungen oder sogar die Vereinbarung per E-Mail oder SMS möglich wäre.</p><p>Für bestehende Mietverträge soll es eine Übergangsregelung von 12 Monaten geben.</p><p>Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz – <a href="https://www.bmjv.de/DE/Startseite/Startseite_node.html" target="_blank" rel="noopener">hier klicken</a></p><h3><strong>Ziele des Vierten Bürokratieentlastungsgesetzes</strong></h3><p>Wie der Name es schon vermuten lässt, soll das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Wirtschaft und Verwaltung, von unnötiger Bürokratie entlasten, die Abläufe vereinfachen und verschlanken und damit auch die Erreichung der Ziele der UN-Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung fördern. Hierzu soll auch ein digitaler Wandel, bspw. durch Verzicht bzw. die Absenkung von Formerfordernissen im Zivilrecht, gefördert werden.</p><p>Außerdem wird erwartet, dass sich die Schriftformkündigungen der Vertragsparteien durch die Herabstufung des Schriftformerfordernisses auf Textform reduzieren; dem Informations- und Dokumentationsbedürfnis eines Erwerbers soll auch durch die Textform ausreichend nachgekommen werden.</p><h3><strong>Derzeitige Rechtslage</strong></h3><p>Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht aktuell gemäß §§ 578, 550, 126 BGB vor, dass Gewerbemietverträge schriftlich abgeschlossen werden müssen, wenn sie für einen längeren Zeitraum als 1 Jahr vereinbart werden sollen. Schriftlich im diesem Sinne bedeutet, dass der Mietvertrag tatsächlich vom Mieter und Vermieter unterschrieben werden muss. Gleiches gilt auch für nachträgliche wesentliche Änderungen. Ferner ist es erforderlich, dass sich alle wesentlichen Absprachen zwischen den Parteien aus einer Urkunde ergeben. Wird die Schriftform nicht eingehalten, so kann der Mietvertrag von jeder Partei ordentlich gekündigt werden, da der Mietvertrag dann als auf unbestimmte Zeit abgeschlossen gilt.</p><h3><strong>Warum gibt es das Schriftformerfordernis?</strong></h3><p>Primärer Sinn und Zweck des Schriftformerfordernisses ist der Schutz des Erwerbers einer vermieteten Immobilie.</p><p>Das Gesetz sieht in § 566 Abs. 1 BGB vor, dass der Erwerber einer vermieteten Immobilie in die Rechte und Pflichten des Mietvertrages eintritt. Der Käufer einer Immobilie soll sich also durch die Vorschrift, dass langfristige Mietverträge schriftlich abgeschlossen werden müssen, genau darüber informieren können, in welche vertraglichen Mietvertragsverpflichtungen er eintritt. Wenn der Inhalt des Mietvertrages bzw. etwaige Zusatzvereinbarungen hierzu nicht schriftlich geschlossen wurden und ein Erwerber daher keine umfassende Kenntnis von den Rechten und Pflichten, in die er eintreten soll, erlangen konnte, wird ihm die Möglichkeit eingeräumt, sich von dem Mietvertrag zu lösen. Diese Möglichkeit steht aber nicht nur ausschließlich dem Erwerber einer vermieteten Immobilie zu, sondern auch den Ursprungsparteien des Mietvertrages. Daneben kommt dem Schriftformerfordernis des § 550 BGB noch eine Klarstellungs-, Beweis- und Warnfunktion im Hinblick auf die Mietvertragsparteien zu.</p><h3><strong>Tatsächliche Entlastung durch das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz?</strong></h3><p>Ob das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz tatsächlich die erhoffte Erleichterung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Reduzierung von Schriftformkündigungen der Vertragsparteien mit sich bringt, bleibt abzuwarten.</p><p>Sicherlich ist zu begrüßen, dass es Mietvertragsparteien nunmehr möglich ist, auf schnellerem Wege langfristige Mietverträge oder deren Änderungen abzuschließen.</p><p>Fraglich bleibt insoweit aber, ob die entwickelten Kriterien zur Einhaltung der Schriftform, die über die bloße eigenhändige Unterschrift der Parteien hinausgeht, auch auf die zukünftig geltenden Textform Anwendung finden wird. Sollte dies der Fall sein, besteht u.U. auch trotz des Textformerfordernisses die Möglichkeit für die Vertragsparteien, sich von einem ungeliebten langfristigen Mietvertrag vorzeitig zu lösen.</p><p>Für einen Erwerber dürfte der Wegfall des Schriftformerfordernisses sicherlich zu mehr Prüfungsaufwand bei einem Ankauf führen. Für die Erfassung der mietvertraglichen Absprachen der Parteien müssten dann zukünftig die gesamten Mieterakten/Mieterkorrespondenz auf etwaige Absprachen zum Mietvertrag durchgesehen und geprüft werden. Dies führt zu Mehrkosten bei der Ankaufsprüfung. Gleichzeitig besteht aber die ständige Unsicherheit, ob tatsächlich alle Absprachen zum Mietvertrag in der Mieterakte/Korrespondenz erfasst wurden.</p><h2><strong>Ausblick für die Praxis</strong></h2><p>Auch für den Fall, dass das Schriftformerfordernis für Gewerbemietverträge auf die Textform reduziert werden sollte, empfiehlt <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a>, weiterhin alle Regelungen zum Mietverhältnis in Verträgen bzw. Nachträgen festzuhalten und deren Bindung durch (Scan-) Unterschriften der Parteien zu dokumentieren. Nur so lässt sich beweisbar sicherstellen, was Bestandteil des Mietvertrages sein soll. Dies gilt insbesondere im Falle eines Verkaufes, aber auch bei einer (gerichtlichen) Auseinandersetzung zwischen den Parteien.</p><p>KFR – Kanzlei für Real Estate begleitet Eigentümer, Vermieter und Investoren bei der rechtssicheren Gestaltung von <strong>Gewerbemietverträgen</strong> und berät zu den Auswirkungen der neuen Textformregelung.</p>								</div>
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		<title>Rechtsprechungsupdate: Neue Entscheidung zu Abstandsflächen von aufgeständerten PV-Anlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2024 09:04:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht & Genehmigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Muss eine auf einer Grenzgarage installierte Photovoltaikanlage (PV-Anlage) bauordnungsrechtliche Abstandsflächen zum Nachbargrundstück einhalten?Ja – so das OVG Lüneburg in seinem Beschluss vom 18. Juli 2023 (Az. 1 LA 118/22). KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Entscheidung und ihre Bedeutung für die Praxis.  Hintergrund der Entscheidung Gebäudegleiche Wirkung hat eine bauliche Anlage, wenn sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4119" class="elementor elementor-4119" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Muss eine auf einer Grenzgarage installierte <strong>Photovoltaikanlage (PV-Anlage)</strong> bauordnungsrechtliche Abstandsflächen zum Nachbargrundstück einhalten?<br />Ja – so das <strong>OVG Lüneburg</strong> in seinem Beschluss vom <strong>18. Juli 2023 (Az. 1 LA 118/22)</strong>.<br /><br /><a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die Entscheidung und ihre Bedeutung für die Praxis. </p><h2><strong>Hintergrund der Entscheidung</strong></h2><p>Gebäudegleiche Wirkung hat eine bauliche Anlage, wenn sie insbesondere aufgrund ihrer Ausführung die Belichtung, Besonnung und Belüftung des Nachbargrundstücks beeinträchtigt.</p><h2><strong>Der Fall: PV-Anlage auf Grenzgarage</strong></h2><p>Dies war bei der streitgegenständlichen PV-Anlage der Fall. Diese sei, so das OVG auch bei getrennter Betrachtung von der Grenzgarage geeignet, Belichtung, Besonnung und Belüftung des Nachbargrundstücks zu beeinträchtigen. Zwar wies die PV-Anlage eine Höhe von weniger als 2 m auf, jedoch erstreckte sie sich auf einer nicht unerheblichen Länge über nahezu die gesamte Tiefe der Grenzgarage. Zudem waren die aufgeständerten Solarzellen weder licht- noch luftdurchlässig und verursachten einen deutlichen Schattenwurf, der sich zum Teil auf die benachbarte Garage erstreckt.<br /><br />Da, wie das OVG betont, das Grenzabstandsrecht den Schutz von Belichtung und Belüftung des Nachbargrundstücks „ab Bodenniveau“ zum Ziel hat, und demnach der Beeinträchtigungsgrad des Nachbargrundstücks nicht von der separaten Höhe „gestapelter“ Einzelanlagen, sondern von der Höhe der obersten Einzelanlage über dem Boden bestimmt wird, ist die Maßgeblichkeit der Geländeoberfläche der Regelfall, die Maßgeblichkeit eines anderen Höhenbezugspunktes die Ausnahme, die aus Normtext, Sinn und Zweck oder Systematik der NdsBauO klar hervorgehen muss.</p><p><strong>Die gesamte Entscheidung finden Sie in der NVwZ 2023, 1600. </strong>Mehr zu rechtlichen Fragen bei Solaranlagen – <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/projektentwicklung/" target="_blank" rel="noopener">hier klicken. </a></p><h2><strong>Begründung des OVG Lüneburg</strong></h2><p>Aufgrund der weiter voranschreitenden Energiewende und dem vermehrten Ausbau von Solaranlagen auf Bestandsimmobilien dürfte die Entscheidung erhöhte Relevanz in der Praxis haben. Dies gilt nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass Abstandsflächenthematiken insbesondere in Nachbarschaftsstreitigkeiten ein „Dauerbrenner“ sind. Hier könnte sich – anders als im vorstehend erläuterten Fall, in dem der Eigentümer gegen eine Beseitigungsverfügung vorgegangen ist – möglicherweise auch ein Einfallstor für etwaige Nachbarwidersprüche eröffnen.</p><p>Gerne stehen wir von <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR &#8211; Kanzlei für Real Estate in Hamburg &amp; München</a> bei Fragen zur Verfügung und unterstützen im Bereich des öffentlichen Baurechts und der Projektentwicklung.</p>								</div>
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									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
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		<title>AG Hamburg erklärt Beschluss zur Änderung des Verteilerschlüssels für nichtig</title>
		<link>https://www.kfr.law/rechtsprechungsupdate-aktuelle-entscheidung-zum-weg-recht-ag-hamburg-beschluss-vom-12-dezember-2022-11-c-106-22/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 13:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung & Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungseigentumsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rechtsprechungsupdate – aktuelle Entscheidung zum WEG-Recht Das Amtsgericht Hamburg hat einen Beschluss mit dem Wortlaut: „Der Verteilerschlüssel soll zukünftig nach Wohneinheiten geändert werden“ zu Recht aufgrund seiner Unbestimmheit für nichtig erklärt, weil dieser weder den Geltungsbeginn der Regelung bestimmt, noch erkennen lässt, welche Verteilerschlüssel gemeint sind. § 16 Abs. 2 S. 2 WEG lässt seit [&#8230;]</p>
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									<h2><strong>Rechtsprechungsupdate – aktuelle Entscheidung zum WEG-Recht</strong></h2><p>Das Amtsgericht Hamburg hat einen Beschluss mit dem Wortlaut: „Der Verteilerschlüssel soll zukünftig nach Wohneinheiten geändert werden“ zu Recht aufgrund seiner Unbestimmheit für nichtig erklärt, weil dieser weder den Geltungsbeginn der Regelung bestimmt, noch erkennen lässt, welche Verteilerschlüssel gemeint sind. § 16 Abs. 2 S. 2 WEG lässt seit der Gesetzesreform zwar die generelle Änderung von einzelnen Verteilerschlüsseln zu, aber diese müssen im Einzelnen enumerativ in dem jeweiligen Beschluss aufgeführt sein.</p><p>Zu dieser gerichtlichen Entscheidung hat Frau Rechtsanwältin <a href="https://kfr.law/kontakt/buero-muenchen/luzia-hilmer/" target="_blank" rel="noopener">Luzia Hilmer (geb. Traut)</a> von <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR Kanzlei für Real Estat</a>e eine Anmerkung in der Zeitschrift für Wohnungseigentumsrecht (ZWE 2023, 282) geschrieben.</p><p>In dieser Anmerkung wird neben der Bewertung des Urteils des Amtsgerichts Hamburg insbesondere untersucht, welche Änderungsmöglichkeiten des Verteilerschlüssels die Eigentümer haben und ob eine geltungserhaltende Reduktion von Wohnungseigentümerbeschlüssen grundsätzlich möglich wäre.</p><p>Die gesamte Anmerkung finden Sie in der Zeitschrift für Wohnungseigentumsrecht, Heft 7-8/2023, S. 282 ff.</p><p>Sie haben rechtliche Fragen bezüglich des <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/asset-management-und-mietrecht/" target="_blank" rel="noopener">WEG-Rechts? </a><br />Ihre Ansprechpartnerin: </p>								</div>
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									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
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		<title>Gemeindliche Vorkaufsrechte: Wirksames Instrument zur Baulandmobilisierung?</title>
		<link>https://www.kfr.law/werden-gemeindliche-vorkaufsrechte-kuenftig-vermehrt-ausgeuebt-das-baulandmobilisierungsgesetz-soll-die-grundlage-fuer-eine-erleichterte-vorkaufsrechtsausuebung-der-kommunen-bieten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 15:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderes Städtebaurecht, Spezialregelungen & Verträge]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Werden gemeindliche Vorkaufsrechte künftig vermehrt ausgeübt? &#8222;Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit&#8220;, betonte der ehemalige Bundesinnenminister Horst Seehofer. Zur Bewältigung bestehender Wohnungsnot rückten gemeindliche Vorkaufsrechte näher in den Fokus, denn deren Ausübung soll vermehrt als Instrument der Bekämpfung von Wohnraum- und Bodenknappheit dienen. Ziel: Strategische Bodenpolitik der Kommunen Ausweitungen und Erleichterungen für gemeindliche [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/werden-gemeindliche-vorkaufsrechte-kuenftig-vermehrt-ausgeuebt-das-baulandmobilisierungsgesetz-soll-die-grundlage-fuer-eine-erleichterte-vorkaufsrechtsausuebung-der-kommunen-bieten/">Gemeindliche Vorkaufsrechte: Wirksames Instrument zur Baulandmobilisierung?</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3758" class="elementor elementor-3758" data-elementor-post-type="post">
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									<h2><strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size );">Werden gemeindliche Vorkaufsrechte künftig vermehrt ausgeübt?</span></strong></h2><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit&#8220;, betonte der ehemalige Bundesinnenminister Horst Seehofer. Zur Bewältigung bestehender Wohnungsnot rückten gemeindliche Vorkaufsrechte näher in den Fokus, denn deren Ausübung soll vermehrt als Instrument der Bekämpfung von Wohnraum- und Bodenknappheit dienen.</span></p><h3><strong>Ziel: Strategische Bodenpolitik der Kommunen</strong></h3><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Ausweitungen und Erleichterungen für gemeindliche Vorkaufsrechte sollen eine gezielte strategische Bodenpolitik der Kommunen für den Wohnungsbau unterstützen. In der Vergangenheit haben Kommunen bereits vermehrt Vorkaufsrechte ausgeübt.</span></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">In Hamburg bspw. wurden im Jahr 2020 insgesamt 110 Vorkaufsrechte ausgeübt, was einem Zuwachs von 35 % entspricht. Ob und inwieweit gemeindliche Vorkaufsrechte nach den §§ 24 ff. BauGB ein wirksames Instrument zur Baulandmobilisierung und Wohnraumschaffung darstellen, hat <a href="https://www.kfr.law/kontakt/buero-hamburg/carlotta-zimmermann-ll-b/" target="_blank" rel="noopener">Frau Rechtsanwältin Carlotta Zimmermann</a> mit Blick auf die zuletzt durch das Baulandmobilisierungsgesetz eingeführten Änderungen und Erweiterungen in einem Beitrag im Deutschen Verwaltungsblatt (DVBl 2023, 443) kritisch untersucht.</span></p><h3><strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size );">Kritische Bewertung der Neuregelungen</span></strong></h3><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Im Ergebnis ist zu vermuten, dass die gesetzlichen Erweiterungen der Vorkaufsrechtstatbestände voraussichtlich zu erheblichen Unsicherheiten und Anwendungsschwierigkeiten führen dürften. Inwieweit hiermit tatsächlich ein Mehrwert für die Mobilisierung von Wohnbauland geschaffen worden ist, ist jedenfalls fraglich.</span></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Dem gesamten Beitrag unserer <a href="https://www.kfr.law/kontakt/buero-hamburg/carlotta-zimmermann-ll-b/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwältin Carlotta Zimmermann</a> finden Sie im Deutschen Verwaltungsblatt, Heft 8, 2023, S. 443 ff.</span></p><p>Mehr zu unseren Leistungen im öffentlichen Baurecht – <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/bau-und-architektenrecht/" target="_blank" rel="noopener">hier klicken. </a></p>								</div>
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		<title>Bundesverwaltungsgericht stoppt expansive Vorkaufsrechtspraxis der Kommunen</title>
		<link>https://www.kfr.law/brisante-entscheidung-des-bundesverwaltungsgericht-urt-v-09-11-2021-4-c-1-20-zur-vorkaufsrechtspraxis-der-kommunen-in-gebieten-einer-sozialen-erhaltungssatzung-vorkaufsrecht-dient-nich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 08:19:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderes Städtebaurecht, Spezialregelungen & Verträge]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kfr.law/?p=3153</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Urt. v. 09.11.2021 – 4 C 1.20)9. Juni 2022 Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat in einer Grundsatzentscheidung die bisherige Vorkaufsrechtspraxis der Kommunen in Gebieten mit sozialer Erhaltungssatzung deutlich eingeschränkt. KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Hintergründe und Folgen für die kommunale Praxis. Ausgangspunkt: Vorkaufsrecht in Milieuschutzgebieten Der Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht lag die Ausübung eines [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/brisante-entscheidung-des-bundesverwaltungsgericht-urt-v-09-11-2021-4-c-1-20-zur-vorkaufsrechtspraxis-der-kommunen-in-gebieten-einer-sozialen-erhaltungssatzung-vorkaufsrecht-dient-nich/">Bundesverwaltungsgericht stoppt expansive Vorkaufsrechtspraxis der Kommunen</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3153" class="elementor elementor-3153" data-elementor-post-type="post">
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									<div><p id="message"><em>(Urt. v. 09.11.2021 – 4 C 1.20)</em><br /><em>9. Juni 2022</em></p></div><div>Das <a href="https://www.bverwg.de" target="_blank" rel="noopener">Bundesverwaltungsgericht (BVerwG)</a> hat in einer Grundsatzentscheidung die bisherige Vorkaufsrechtspraxis der Kommunen in Gebieten mit sozialer Erhaltungssatzung deutlich eingeschränkt. <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die Hintergründe und Folgen für die kommunale Praxis.</div><h2><strong>Ausgangspunkt: Vorkaufsrecht in Milieuschutzgebieten</strong></h2><p>Der Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht lag die Ausübung eines gemeindlichen Vorkaufsrechts nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbaug/__24.html" target="_blank" rel="noopener">§ 24 Abs. 1 S. 1 Nr. 4 BauGB</a> für ein Wohngrundstück im Geltungsbereich einer sozialen Erhaltungsverordnung gem. <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbaug/__172.html" target="_blank" rel="noopener">§ 172 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 BauGB</a> zugrunde.</p><p>Die Vorinstanzen nahmen noch an, dass eine Vorkaufsrechts-ausübung durch das Wohl der Allgemeinheit gerechtfertigt sei. Überwiegende Vorteile der Allgemeinheit lägen bereits dann vor, wenn erhaltungswidrige Entwicklungen zu befürchten sind, die der Käufer voraussichtlich beabsichtigt.</p><p>Einen Ausschluss der Vorkaufsrechtsausübung nach § 26 Nr. 4 Alt. 2 BauGB sahen die Vorinstanzen nicht, da die künftig zu erwartende Nutzung des Grundstücks durch den Käufer den Zielen und Zwecken der städtebaulichen Maßnahme (hier der Erhaltungssatzung) entgegenstünde.</p><p>Eine derart umfassende und weitgehende Rechtfertigungsmöglichkeit einer Vorkaufsrechtsausübung und enges Verständnis der Ausschlussgründe stand im Einklang mit der eher großzügigen Vorkaufsrechtspraxis in Berlin, aber wohl auch in anderen Städten und Gemeinden.</p><h2><strong>BVerwG: Keine Vorkaufsrechtsausübung wegen zukünftiger Absichten</strong></h2><p>Dem trat das Bundesverwaltungsgericht jedoch in vorbenannter Entscheidung entgegen und schob der exzessiven Ausübungspraxis von gemeindlichen Vorkaufsrechten einen Riegel vor.</p><p>Nach dem Bundesverwaltungsgericht sind für den Ausschlussgrund gem. § 26 Nr. 4 BauGB die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der Behördenentscheidung über die Vorkaufsrechtsausübung maßgeblich. Mögliche künftige Entwicklungen sind nicht relevant. Dies ergibt sich bereits aus dem klaren Wortlaut (Präsens). Eine zukunftsgerichtete Betrachtung kann weder aus dem Sinn und Zweck der dem Vorkaufsrecht zugrundeliegenden Erhaltungssatzung, noch aus einem systematischen Zusammenhang abgeleitet werden.</p><div><h2><strong>Präzisierungen zur Auslegung des § 26 Nr. 4 BauGB</strong></h2></div><p>Die Entscheidung bringt zudem – zumindest für erhaltungsrechtliche Vorkaufsrechtsfälle – etwas Licht ins Dunkel der Auslegung und des Verständnisses des Ausschlusstatbestands § 26 Nr. 4 BauGB. Obwohl der Wortlaut des § 26 Nr. 4 BauGB („<em>oder</em>“) grundsätzlich auf ein (uneingeschränktes) Alternativverhältnis der Tatbestandsvarianten schließen lässt, ist die Norm nach dem Bundesverwaltungsgericht differenzierter zu verstehen. Denn § 26 Nr. 4 BauGB fasst Ausschlussgründe zusammen, die aber weiterhin nach Zielrichtung und Bezugspunkt unterscheidbar sind.</p><p>Insbesondere von kommunaler Seite wurde die Entscheidung stark kritisiert. Ein entsprechende Gesetzesentwurf zur Wiederherstellung des Vorkaufsrechts in Milieuschutzgebieten ist bereits auf den Weg gebracht (BT-Drucks. 20/679). Ob und in welchem Umfang der Gesetzgeber hier tätig wird, bleibt abzuwarten.</p><p><a href="https://kfr.law/kontakt/dr-henrik-kirchhoff/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwalt Dr. Henrik Kirchhoff</a> und <a href="https://www.kfr.law/kontakt/buero-hamburg/carlotta-zimmermann-ll-b/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwältin Carlotta Zimmermann (geb. Vohl)</a> besprechen die Entscheidung im aktuellen Beitrag der <a href="https://www.ibr-online.de/IBRZeitschrift/inhalt-jahrgang.php?zg=3&amp;nlrm=038ca&amp;HTTP_Jahrgang=2022&amp;SGID=222&amp;Sachgebiet=Bausicherheiten" target="_blank" rel="noopener">IBR 2022, 2669</a>.</p><p>Mehr zu rechtlichen Fragen im öffentlichen Baurecht – <a href="https://www.kfr.law/rechtsgebiete/oeffentliches-recht/" target="_blank" rel="noopener">hier klicken. </a></p>								</div>
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		<title>Auch mittelbare Covid-19-Folgen können Mietanpassungen rechtfertigen</title>
		<link>https://www.kfr.law/auch-lediglich-mittelbare-folgen-der-covid-19-pandemie-und-der-auf-ihr-beruhenden-staatlichen-massnahmen-sind-geeignet-eine-stoerung-der-geschaeftsgrundlage-zu-begruenden-die-zur-anpassung-eines-mie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 09:02:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asset Management & Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Besonderheiten Wohnraummietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 18.02.2022 – 2 U 138/21 Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat am 18. Februar 2022 entschieden, dass nicht nur unmittelbare staatliche Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung der COVID-19-Pandemie einen Wegfall der Geschäftsgrundlage begründen, die zu einem Anspruch auf Mietanpassung führen.  KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Entscheidung und [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/auch-lediglich-mittelbare-folgen-der-covid-19-pandemie-und-der-auf-ihr-beruhenden-staatlichen-massnahmen-sind-geeignet-eine-stoerung-der-geschaeftsgrundlage-zu-begruenden-die-zur-anpassung-eines-mie/">Auch mittelbare Covid-19-Folgen können Mietanpassungen rechtfertigen</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
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									<p><em>OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 18.02.2022 – 2 U 138/21</em></p><p>Das <a href="https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/oberlandesgericht-frankfurt-am-main" target="_blank" rel="noopener">Oberlandesgericht Frankfurt am Main</a> hat am 18. Februar 2022 entschieden, dass nicht nur unmittelbare staatliche Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung der COVID-19-Pandemie einen Wegfall der Geschäftsgrundlage begründen, die zu einem Anspruch auf Mietanpassung führen. </p><p><a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die Entscheidung und ihre Bedeutung für Vermieter und Mieter.</p><h2><strong>Sachverhalt</strong></h2><p>Die Beklagte mietete vom Kläger Gewerbeflächen zum Zwecke des Betriebs einer Reinigungsannahme. Wegen der COVID-19-Pandemie wurden am 13. März 2020 bundesweit aufgrund behördlicher Anordnungen eine Großzahl von Einzelhandelsgeschäften sowie Schulen und Kitas geschlossen. Unternehmen und Verwaltungen reduzierten die Präsenzpflicht. In dieser Zeit ließen auch weniger Kunden ihre Kleidung von der Beklagten reinigen, welcher Umstand zu einem deutlichen Umsatzeinbruch der Beklagten führte.</p><p>In der Zeit von April bis Juli 2020 zahlte die Beklagte deshalb keine Miete, sondern allein die Betriebskostenvorauszahlungen. Der Kläger begehrte nunmehr die Zahlung der ausstehenden Mieten.</p><p>Das Landgericht Frankfurt am Main hatte der Klage des Klägers stattgegeben und die Beklagte zur Zahlung verpflichtet.</p><p>Die Beklagte hat hiergegen Berufung eingelegt, die allerdings erfolglos blieb.</p><h2><strong>Entscheidung des OLG Frankfurt</strong></h2><p>Die zulässige Berufung blieb im Ergebnis ohne Erfolg. Der Kläger hat auch weiterhin einen Anspruch auf Zahlung der Mieten.</p><p>Das OLG bejaht zunächst, dass durch die Folgen der Naturkatastrophe der COVID-19-Pandemie die Geschäftsgrundlage des Mietvertrages schwerwiegend gestört sei.</p><p>Das Ausbleiben der Pandemie sei gemeinsame Vorstellung der Parteien bei Vertragsschluss geworden, die nicht Vertragsinhalt geworden sei, aber auf der sich der Geschäftswille beider Parteien aufgebaut habe. Das OLG ist weiter davon ausgegangen, dass sich die behördlichen Anordnungen auch auf den nicht unmittelbar von staatlichen Schließungsmaßnahmen betroffenen Geschäftsbetrieb der Beklagten ausgewirkt habe. Davon, dass die Parteien einen Vertrag mit anderem Inhalt (Herabsetzen der Miete oder zeitweise Stundung) geschlossen hätten, geht das Gericht aus.</p><p>Dennoch könne die Beklagte nicht die Anpassung des Vertrages verlangen, da aufgrund ihres Vortrages nicht festgestellt werden könne, dass ihr das Festhalten am unveränderten Vertrag nicht zuzumuten sei.</p><p>Das OLG stellt heraus, dass auch eine Vertragsanpassung in Betracht kommt, wenn lediglich mittelbare Folgen der COVID-19-Pandemie und der darauf beruhenden staatlichen Maßnahmen zum Tragen kommen würden. Die Auswirkungen der Pandemie würden sich nicht nur auf die staatlichen Maßnahmen beschränken. Vielmehr wirke sich die Pandemie auch in einer erheblichen Veränderung des Verhaltens der Bevölkerung aus, die zum Schutz der eigenen Gesundheit geboten, aber lediglich durch behördlichen oder wissenschaftliche Verhaltensempfehlungen veranlasst sei. Eine Unterscheidung zwischen freiwilligem und erzwungenen Verhalten der Bevölkerung sei aber nicht geboten.</p><h2><strong>Keine Mietanpassung im konkreten Fall</strong></h2><p>Für die Beurteilung einer Störung der Geschäftsgrundlage seien vielmehr sämtliche Umstände des Einzelfalls maßgeblich. Hierfür sei der Vortrag der Beklagten aber nicht ausreichend gewesen. Es fehle Vortrag zu relevanten Umständen wie insbesondere</p><ul><li>der Kostenstruktur des Geschäftsbetriebs und ihrer Entwicklung,</li><li>der allgemeinen finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Beklagten sowie,</li><li>ob und gegebenenfalls in welcher Höhe staatliche Hilfeleistungen erhalten wurden oder ein Anspruch auf sie bestanden habe.</li></ul><h2><strong>Bedeutung der Entscheidung</strong></h2><p>Auch bei einer nur mittelbaren Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebes des Mieters ist der Anspruch auf Anpassung des Mietvertrages wegen Wegfall oder Störung der Geschäftsgrundlage möglich. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass auch hier ein hinreichend detaillierter Vortrag zu den vom Bundesgerichtshof aufgestellten Kriterien zur Beurteilung der Unzumutbarkeit des Festhaltens an dem unveränderten Mietvertrag erbracht wird.</p><p><a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> berät Vermieter und Mieter zu den rechtlichen Folgen der COVID-19-Pandemie und zur Vertragsgestaltung im Gewerbemietrecht.</p>								</div>
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		<title>BGH zur Mietanpassung bei pandemiebedingten Geschäftsschließungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[beechwood_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 07:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asset Management & Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Besonderheiten Wohnraummietrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 12. Januar 2022 – Az. XII ZR 8/21 („Entscheidung“) darüber entschieden, ob Mieter von Geschäftsräumen bei pandemiebedingten Geschäftsschließungen einen Anspruch auf Mietanpassung haben. KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Entscheidung und ihre praktischen Folgen für Vermieter und Mieter. Hintergrund der Entscheidung Hintergrund der Entscheidung war, dass der [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/pandemiebedingte-geschaeftsschliessungen-entscheidung-des-bundesgerichtshofs-ueber-moeglichkeit-der-mietanpassung-mit-vielen-fragezeichen/">BGH zur Mietanpassung bei pandemiebedingten Geschäftsschließungen</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="251" class="elementor elementor-251" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Der <a href="https://www.bundesgerichtshof.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesgerichtshof</a> hat mit Urteil vom 12. Januar 2022 – Az. XII ZR 8/21 („Entscheidung“) darüber entschieden, ob Mieter von Geschäftsräumen bei pandemiebedingten Geschäftsschließungen einen Anspruch auf Mietanpassung haben.</p><p><a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die Entscheidung und ihre praktischen Folgen für Vermieter und Mieter.</p><h2><strong>Hintergrund der Entscheidung</strong></h2><p>Hintergrund der Entscheidung war, dass der Mieter KiK Textilien und Non-Food GmbH („KiK“), der im Raum Chemnitz gelegene Räumlichkeiten angemietet hat, für die Zeit einer aufgrund der COVID-19-Pandemie staatlich angeordneten Betriebsstillegung vom 19. März bis 19. April 2020 keine Miete zahlen wollte. Der Vermieter hingegen beharrte auf Zahlung des vollen Betrages. Der Rechtsstreit landete schließlich vor dem Bundesgerichtshof, da sowohl KiK als auch der Vermieter auf ihre Positionen beharrten.</p><h2><strong>Die Entscheidung des BGH</strong></h2><p>Die höchsten Richter entschieden wie folgt:</p><ul><li>Gewerbliche Mieter können im Falle einer pandemiebedingten Betriebsstilllegung grundsätzlich einen Anspruch auf Mietanpassung (§ 313 Abs. 1 BGB) haben.</li><li>Allerdings kommt es immer auf den Einzelfall an, d.h. es gibt keine allgemeingültige Regel für die Mietzahlungspflicht bei einer Betriebsschließung von Gewerberäumen.</li><li>Staatliche Schließungsanordnungen führen nicht zu einem Recht des Mieters auf Mietminderung (§ 536 BGB). Die Schließung eines Einzelhandelsgeschäftes aufgrund der COVID-19-Pandemie führt nicht zu einem Mangel der Mietsache. Dies macht es dem Vermieter nicht ganz oder teilweise unmöglich, die vertraglich geschuldete Leistung der Überlassung und Instandhaltung der Mietsache in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu erbringen.</li><li>Der Anspruch auf Mietanpassung setzt neben dem Wegfall der Geschäftsgrundlage voraus, dass dem Mieter ein Festhalten an dem unveränderten Vertrag nicht zugemutet werden kann. Eine pauschale Betrachtungsweise ist hier nicht zulässig.</li><li>Entscheidend sind immer die Umstände des Einzelfalles. Dabei ist es unerheblich, um welche Art von gewerblichem Mieter es sich handelt; entscheidend ist allein der Mietgegenstand. Bei der Abwägung der Umstände sind nicht nur die Nachteile (Umsatzeinbußen) zu berücksichtigen, sondern auch die finanziellen Vorteile, die der Mieter durch staatliche Leistungen zum Ausgleich der pandemiebedingten Nachteile erlangt hat.</li><li>Eine tatsächliche Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz des Mieters ist für den Anspruch auf Vertragsanpassung nicht erforderlich.</li></ul><h2><strong>Unser Fazit</strong></h2><p>Die Entscheidung ist zwar nachvollziehbar, wird aber zu einer Reihe von weiteren Fragen bzw. Variablen führen, wenn es darum geht, in welcher Höhe bzw. in welchem Prozentsatz die Miete im Einzelfall angepasst werden soll.</p><p>Problematisch werden größere Mieter sein, die mehrere Filialen in ganz Deutschland und einen funktionierenden Online-Vertrieb haben (z.B. H&amp;M), da diese ihre Verluste zumindest teilweise über den Online-Vertrieb kompensieren, der nicht den einzelnen Mietobjekten zugerechnet werden kann und somit diese Vorteile – laut o.g. Entscheidung – bei der Abwägung nicht berücksichtigt werden, da nur das konkrete Mietobjekt berücksichtigt werden soll.</p><p>Dies erscheint nicht richtig, ist aber auch in der Entscheidung nicht erörtert worden. Eine weitere Frage ist, wie die gewährten staatlichen Leistungen auf die einzelnen Mietobjekte aufgeteilt werden sollen.</p><h3><strong>Auswirkungen für kleine Mieter</strong></h3><p>Bei kleineren Mietern (z.B. einzelnen Buchhandlungen) beantwortet die Entscheidung nicht, welche Maßnahmen – neben der Beantragung staatlicher Leistungen – ergriffen werden müssen, um drohende Verluste zu reduzieren bzw. von den Mietern erwartet werden können (z.B. Einrichtung von Online-Shops, Haustürverkäufe bei Vorbestellung von Artikeln, wie sie bei einigen kleineren Geschäften hier in Deutschland zu beobachten sind) und welchen Erfolg sie hätten.</p><p>Wir gehen daher davon aus, dass die Parteien in den meisten Fällen eine gütliche Einigung auf der Grundlage von Verlusten und Gewinnen finden müssen, die in vielen Fällen nur geschätzt werden können.</p><p> </p>								</div>
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					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &amp; München
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									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
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