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	<title>Laura Jungclaus, Author at KFR Kanzlei für Real Estate</title>
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	<description>Kirchhoff Franke Riethmüller und die Kanzlei für Real Estate</description>
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		<title>BGH stärkt AGB-Kontrolle bei Wertsicherungsklauseln in Gewerberaummietverträgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 13:02:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asset Management & Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mietvertrag & Vertragsgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[AGB-Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerberaummietvertrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indexierungsklauseln gehören zum Standardrepertoire gewerblicher Mietverträge. Sie sichern den Vermieter gegen Kaufkraftverluste ab und sorgen für eine wirtschaftliche Anpassung der Miete bei langfristigen Mietverträgen. Doch was geschieht, wenn eine solche Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) den Mieter unangemessen benachteiligt? Greift dann die „milde&#8220; Rechtsfolge des § 8 des Preisklauselgesetzes (PrKG), nach der die Unwirksamkeit erst [&#8230;]</p>
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									<p><em>Indexierungsklauseln gehören zum Standardrepertoire gewerblicher Mietverträge. Sie sichern den Vermieter gegen Kaufkraftverluste ab und sorgen für eine wirtschaftliche Anpassung der Miete bei langfristigen Mietverträgen. Doch was geschieht, wenn eine solche Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) den Mieter unangemessen benachteiligt? </em></p><p><em>Greift dann die „milde&#8220; Rechtsfolge des <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/prkg/__8.html" target="_blank" rel="noopener">§ 8 des Preisklauselgesetzes (PrKG)</a>, nach der die Unwirksamkeit erst ab rechtskräftiger Feststellung und nur für die Zukunft eintritt? Oder ist die Klausel nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__307.html" target="_blank" rel="noopener">§ 307 Abs. 1 BGB</a> von Anfang an – also ex tunc – unwirksam? </em></p><p><em>Der XII. Zivilsenat des BGH hat diese in Rechtsprechung und Literatur seit langem umstrittene Frage durch sein Urteil vom 11.03.2026 (</em><a href="https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/XII_ZS/2025/XII_ZR__51-25.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1"><em>BGH XII ZR 51/25</em></a><em>) nun grundlegend geklärt. </em></p><p><em>Von Sinje Grefe </em></p><h2><strong>Welcher Sachverhalt lag der Entscheidung zugrunde?</strong></h2><p>Die Beklagte vermietete der Klägerin im August 2019 Gewerberäume zum Betrieb einer Physiotherapiepraxis. Der Mietvertrag hatte eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren und enthielt in § 6 eine formularmäßige Wertsicherungsklausel, die als Ausgangswert den Verbraucherpreisindex für Mai 2017 – und damit an einen Zeitpunkt mehr als zwei Jahre vor Mietbeginn, anknüpfte. Die Mieterin musste somit die zwischenzeitlich eingetretene Inflation mittragen, ohne in diesem Zeitraum eine Gegenleistung erhalten zu haben.</p><p>Außerdem sah die Regelung vor, dass die Miete bei einer Änderung des Index „automatisch&#8220; angepasst wird; andererseits sollte die Änderung erst ab dem Folgemonat und nach schriftlicher Aufforderung durch den Vermieter wirksam werden.</p><p>Die Klägerin kam einem ersten Mieterhöhungsverlangen zunächst nach, berief sich dann aber auf die Unwirksamkeit der Klausel und zahlte weitere Erhöhungsbeträge nur unter Vorbehalt. Sowohl das Landgericht Düsseldorf als auch das Oberlandesgericht Düsseldorf gaben der Klägerin Recht.</p><h2><strong>Die Entscheidung des BGH</strong></h2><p>Der BGH hat die Revision der Vermieterin zurückgewiesen und die Entscheidungen der Vorinstanzen mit im Wesentlichen den folgenden Argumenten bestätigt:</p><h3><strong>1. Doppelte Kontrolle von Wertsicherungsklauseln</strong></h3><p>Eine in AGB eines Gewerberaummietvertrags enthaltene Indexierungsklausel unterliegt neben den Beschränkungen durch das Preisklauselgesetz auch der AGB-rechtlichen Inhaltskontrolle nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__307.html" target="_blank" rel="noopener">§ 307 BGB</a>.</p><p>In diesem Falle hat der BGH eine unangemessene Benachteiligung des Klägers darin gesehen, dass die Indexklausel aus Ausgangswert auf einen Zeitpunkt vor Mietbeginn abgestellt hat, sodass der Mieter für die Inflationsentwicklung einzustehen hat, ohne dafür einen Gegenwert zu erhalten.</p><p>Zudem war die Regelung widersprüchlich hinsichtlich des Zeitpunktes der Mieterhöhung, sodass die Regelung intransparent ist.</p><h3><strong>2. Rechtsfolge bei Verstoß gegen § 307 BGB:</strong></h3><p>Der Unterschied eines Verstoßes gegen das Preisklauselgesetz und gegen die AGB-rechtliche Inhaltskontrolle ist die Rechtsfolge: Ein Verstoß gegen <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/prkg/__8.html" target="_blank" rel="noopener">§ 8 Preisklauselgesetz</a> führt dazu, dass die Regelung erst ab rechtskräftiger Feststellung für die Zukunft des Verstoßes unwirksam ist. Bei einem Verstoß gegen § 307 Abs. 1 BGB dagegen ist die Regelung ex tunc, mithin von Beginn an, unwirksam. </p><p>Der BGH hat festgestellt, dass wenn eine solche Klausel der AGB-rechtlichen Inhaltskontrolle nicht standhält, sich die Rechtsfolgen nicht nach § 8 PrKG richten, sondern die Klausel ist nach § 307 Abs. 1 BGB und mithin ex tunc unwirksam.</p><h2><strong>Praxishinweise</strong><strong> für Vermieter und Mieter</strong></h2><p>Die Entscheidung hat erhebliche Auswirkungen auf die Gestaltung von Wertsicherungsklauseln in Gewerberaummietverträgen sowie für bereits bestehende Mietverträge:</p><h3><strong>1. Rückforderungsrisiko</strong> <strong>beachten</strong></h3><p>Vermieter, die formularmäßige Indexierungsklauseln verwenden, die einer AGB-Kontrolle nicht standhalten, müssen damit rechnen, dass die Klausel von Anfang an unwirksam ist. Die auf dieser Grundlage geleisteten Mieterhöhungsbeträge können vom Mieter zurückgefordert werden – im vorliegenden Fall wurde die Beklagte zur Rückzahlung von 6.498,90 € nebst Zinsen verurteilt.</p><h3><strong>2. Sorgfältige Klauselgestaltung</strong></h3><p>Es reicht nicht aus, dass eine Wertsicherungsklausel den Anforderungen des PrKG genügt. Sie muss darüber hinaus auch der AGB-rechtlichen Inhaltskontrolle standhalten. Insbesondere sollte der Ausgangswert für die Indexierung nicht an einen Zeitpunkt vor Mietbeginn anknüpfen, da der Mieter andernfalls für eine Inflationsentwicklung einstehen muss, ohne eine Gegenleistung erhalten zu haben. Zudem ist auf die innere Widerspruchsfreiheit der Klausel zu achten, um dem Transparenzgebot des § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB zu genügen.</p><h3><strong>3. Bestehende Verträge prüfen</strong></h3><p>Vermieter sollten bestehende Gewerberaummietverträge mit formularmäßigen Wertsicherungsklauseln auf ihre AGB-rechtliche Wirksamkeit hin überprüfen lassen, um Rückforderungsansprüche von Mietern frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.</p><p>Die Entscheidung des BGH zeigt deutlich, wie wichtig eine <strong>rechtssichere Gestaltung von Wertsicherungsklauseln</strong> in Gewerberaummietverträgen ist. Wenn Sie als Vermieter oder Mieter prüfen möchten, ob Ihre Verträge den aktuellen rechtlichen Anforderungen entsprechen, beraten wir von <a href="https://kfr.law" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> Sie gerne.</p><p>Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Bereich <a href="https://kfr.law/category/asset-management-mietrecht/" target="_blank" rel="noopener">Asset Management &amp; Mietrecht</a> unserer Kanzlei KFR – Kanzlei für Real Estate in <a href="https://kfr.law/kontakt/buero-hamburg/" target="_blank" rel="noopener">Hamburg</a> und <a href="https://kfr.law/kontakt/buero-muenchen/" target="_blank" rel="noopener">München</a>.</p>								</div>
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		<title>Herzlich willkommen, Sabine Anders</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das KFR-Team]]></category>
		<category><![CDATA[KFR INSIDE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KFR wächst weiter! Wir freuen uns riesig, Sabine Anders in unserem Münchner Team als Rechtsanwalts-Assistentin zu begrüßen! 🎉 Liebe Sabine, wir heißen Dich herzlich willkommen und wünschen Dir einen großartigen Start, spannende Aufgaben und jede Menge Freude bei der Arbeit! KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &#38; München Unverbindlich anfragen: info@kfr.law</p>
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									<p>KFR wächst weiter!<br /><br />Wir freuen uns riesig, <a id="ember231" class="ember-view" tabindex="0" href="https://www.kfr.law/kontakt/buero-muenchen/sabine-anders/?_gl=1*11he4to*_ga*NzAwODAzNzgxLjE3NzI3MDY3MTQ.*_ga_FJXVVB7FRH*czE3NzY3NzY4MjkkbzM3JGcxJHQxNzc2NzgwNDYwJGo2MCRsMCRoMA..">Sabine Anders</a> in unserem Münchner Team als Rechtsanwalts-Assistentin zu begrüßen! 🎉<br /><br />Liebe Sabine, wir heißen Dich herzlich willkommen und wünschen Dir einen großartigen Start, spannende Aufgaben und jede Menge Freude bei der Arbeit!</p>								</div>
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		<title>Gewerberaummietvertrag und öffentliches Baurecht: So vermeiden Sie risikoreiche Fallstricke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 14:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asset Management & Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Baugenehmigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerberaummietvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliches Baurecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gewerberaummietvertrag und das öffentliche Baurecht haben Schnittstellen, die ein oft nicht gesehenes und unterschätztes Gefahrenpotenzial bergen. Stehen die Vorgaben aus der Baugenehmigung nicht mit den Regelungen des Mietvertrages überein, drohen Auseinandersetzungen mit den Behörden, Verzögerungen, Kosten und sogar Nutzungsuntersagungen. Wir zeigen, welche Punkte Sie vor Vertragsschluss prüfen sollten. Von Sinje Grefe und Carlotta Zimmermann [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/gewerberaummietvertrag-und-oeffentliches-baurecht-so-vermeiden-sie-risikoreiche-fallstricke-2/">Gewerberaummietvertrag und öffentliches Baurecht: So vermeiden Sie risikoreiche Fallstricke</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
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									<p><em>Der Gewerberaummietvertrag und das öffentliche Baurecht haben Schnittstellen, die ein oft nicht gesehenes und unterschätztes Gefahrenpotenzial bergen. Stehen die Vorgaben aus der Baugenehmigung nicht mit den Regelungen des Mietvertrages überein, drohen Auseinandersetzungen mit den Behörden, Verzögerungen, Kosten und sogar Nutzungsuntersagungen. Wir zeigen, welche Punkte Sie vor Vertragsschluss prüfen sollten.</em></p>
<p><em>Von Sinje Grefe und Carlotta Zimmermann</em></p>
<p>Vermieter und Mieter sparen sich viel Ärger, Zeit und Kosten, wenn sie vor Abschluss eines (langfristigen) Gewerberaummietvertrages die baurechtlichen Vorgaben für das jeweilige Objekt noch einmal prüfen. Denn oftmals passen die geltenden baurechtlichen Vorgaben, v.a. aus der Baugenehmigung, nicht zu der vom Mieter geplanten Nutzung. In diesen Fällen kann z.B. eine Nutzungsänderungsgenehmigung erforderlich sein oder die vorgesehenen Umbaumaßnahmen des Vermieters/Mieters zur Anpassung bzw. Herstellung der Mietflächen müssen baurechtlich genehmigt werden.</p>
<p>Diese Umstände und deren (Rechts-)Folgen sollten im Rahmen des Mietvertrages widergespiegelt und abgedeckt werden, um hieraus entstehende Risiken zu minimieren. Nachfolgend zeigen wir rechtliche Aspekte auf, die nach unserer Erfahrung besonders praxisrelevant sind.</p>
<p><strong>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><strong>Mietgegenstand und Mietzweck: Abgleich mit dem geltenden öffentlichen Recht und der Baugenehmigung</strong></p>
<p>Schon bei <strong>Mietgegenstand</strong> und Mietzweck bestehen erhebliche Schnittstellen zum öffentlichen Baurecht.</p>
<p>In den typischen mietvertraglichen Regelungen wird dabei bestimmt, welche Flächen mit welcher Größe dem Mieter zur exklusiven oder gemeinschaftlichen Nutzung überlassen werden, und welcher Nutzungszweck verfolgt wird. Ggf. werden auch Stellplätze zur (gemeinschaftlichen) Nutzung überlassen.</p>
<p>All dies muss mit den gegebenen öffentlich-rechtlichen Vorgaben in Einklang stehen.</p>
<p><strong>Der Mietgegenstand muss sowohl von der konkreten Fläche (und u.U. der Verkaufsfläche) als auch der Nutzungsart bzw. dem Mietzweck mit den geltenden baurechtlichen Bestimmungen übereinstimmen.</strong></p>
<p>Die zu vermietende Fläche muss nach der für das Gebäude aktuell gültigen Baugenehmigung sowohl von der Größe als auch von der Nutzungsart genehmigt sein. Hierbei könnten u.a. auch Vorgaben zur zulässigen Verkaufsfläche gelten. Zu prüfen wäre diesbezüglich dann z.B. welche konkreten Flächen als Verkaufsfläche im baurechtlichen Sinne nach der Baugenehmigung einzubeziehen sind, z.B. ggf. Flächen im Kassenvorraum, Windfang.</p>
<p>Weicht der <strong>vertraglich vereinbarte Mietzweck</strong> von den baurechtlichen Vorgaben ab kann eine <strong>Nutzungsänderungsgenehmigung</strong> erforderlich werden.</p>
<p>In diesem Fall sollte der Mietvertrag zwingend regeln, wer für die Beantragung der Nutzungsänderungsgenehmigung zuständig und verantwortlich ist und welche Rechtsfolgen eine ausbleibende Genehmigung hat. Beispielsweise kann in dem Mietvertrag eine aufschiebende Bedingung hinsichtlich der Erteilung der Nutzungsänderung aufgenommen werden.</p>
<p>Bei einer neu zu beantragenden Baugenehmigung sind vor Abschluss des Mietvertrags insbesondere geltende bauplanungsrechtlichen Vorgaben zu Verkaufsflächen- und/oder Sortimentsbeschränkungen zu beachten. Oftmals enthalten Bebauungspläne, die Einzelhandelsnutzung zulassen, diesbezügliche Vorgaben (v.a. bei Shoppingcentern oder Outletcentern). Hier kann beispielsweise vorgesehen werden, dass bestimmte Sortimente nicht vertrieben werden dürfen.</p>
<p>Darüber hinaus enthalten Baugenehmigungen (v.a. bei Einzelhandels- und Gastronomieflächen) oft <strong>Vorgaben zu Betriebs- und Anlieferzeiten</strong>, die im Mietvertrag berücksichtigt werden müssen. Abweichungen zu diesen Vorgaben sind zu vermeiden. Im Rahmen des Mietvertrages sollte sichergestellt werden, dass der Mieter diese beachten muss und welche Handhabe der Vermieter im Falle eines Verstoßes hat.</p>
<p>Auch der öffentlich-rechtliche <strong>Stellplatzbedarf</strong> kann sich je nach Nutzung und/oder Umbau des Mietgegenstandes ändern. Dies sollte der Vermieter im Blick behalten und etwaige Regelungen hierzu im Mietvertrag aufnehmen.</p>
<p>Sofern Stellplätze mitvermietet werden, sollte überprüft werden, ob diese Stellplatzfläche auch als solche baurechtlich genehmigt und für den Mietgegenstand vorgehalten werden muss.</p>
<h2><strong>&nbsp;</strong><strong style="font-family: Lato, sans-serif;">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><strong style="font-family: Lato, sans-serif;">Bauliche Änderungen</strong></h2>
<p>Bauliche Veränderungen am Mietgegenstand sind sowohl <strong>vor Übergabe</strong> des Mietgegenstandes an den Mieter, wenn der Vermieter also noch bauliche Maßnahmen ergreifen muss, um den Mietgegenstand entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen herzurichten, als auch <strong>während des Mietverhältnisses</strong> durch den Mieter ein wichtiges Thema im Zusammenspiel mit dem öffentlichen Recht.</p>
<p>Zunächst ist zu prüfen, ob die geplanten Maßnahmen genehmigungsbedürftig sind. Sollte dies der Fall sein, sind Regelungen im Mietvertrag aufzunehmen, die u.a. die Rechtsfolgen bei ausbleibender Genehmigung regeln, z.B. durch Aufnahme einer aufschiebenden Bedingung.</p>
<p>Der Mietvertrag sollte daher klar regeln:</p>
<ul>
<li><strong>Wer ist Bauherr</strong> für die jeweilige Maßnahme gegenüber der Behörde?</li>
<li><strong>Wer trägt die Verantwortung und Kosten</strong> für Genehmigungen?</li>
<li><strong>Welche Folgen</strong> hat ein Verstoß (z. B. bei Brandschutzmängeln)?</li>
</ul>
<h2><strong>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><strong>Risiko der (bau)rechtswidrigen Nutzung</strong></h2>
<p>Bei einer <strong>baurechtswidrigen Nutzung</strong> – etwa wenn der Mieter den Mietgegenstand anders nutzt als genehmigt oder einzelne bauordnungsrechtliche Auflagen, wie vorgegebene Betriebszeiten, missachtet – kann eine <strong>Nutzungsuntersagung</strong><strong> durch die Behörde drohen</strong>. Solch eine Nutzungsuntersagung kann im Einzelfall auch gegenüber dem Eigentümer/Vermieter erlassen werden. Der Grund: Der Behörde steht im Rahmen der sog. <strong>Störerauswahl</strong> ein Ermessen zu, d.h. sie darf auf den Störer zurückgreifen, der aus ihrer Sicht die Störung am effektivsten beseitigen kann. Das Auswahlermessen der Behörde kann dabei oftmals auf den Eigentümer und Vermieter fallen, da dieser für die Behörde leichter ermittelbar und damit „schneller greifbar“ ist.</p>
<p>Daher sollten die <strong>öffentlich-rechtlichen Vorgaben</strong> im Mietvertrag an den Mieter weitergegeben werden und Rechtsfolgen bei einem Verstoß vorgesehen werden (z. B. Freistellung, Kündigungsmöglichkeiten).</p>
<p>Des Weiteren sollte im Innenverhältnis zwischen Vermieter und Mieter die Verantwortlichkeit sowie etwaige Freistellungs- und Regressverantwortlichkeiten (z.B. Mietausfall) geregelt werden. Diese greifen allerdings nicht gegenüber der einschreitenden Behörde.</p>
<p><strong>Unsere Praxiserfahrung zeigt</strong>: Das öffentliche Baurecht sollte bei jeder Vermietung von Gewerbeflächen und der Vertragsgestaltung von Anfang berücksichtigt werden – nur so lassen sich Risiken wirksam vermeiden.</p>
<p><em>&nbsp;</em><em>Sie planen die Vermietung oder Anmietung von Gewerbeflächen? Gern unterstützen wir sie bei der Prüfung der öffentlich-rechtlichen Vorgaben und wie diese im Mietvertrag zu berücksichtigen sind.</em></p>
<p><em>&nbsp;</em></p>
<h2><strong>FAQ</strong></h2>
<p><strong>Wann ist eine Nutzungsänderung erforderlich?</strong><br>Immer dann, wenn der vertraglich vereinbarte Mietzweck von der genehmigten Nutzungsart genehmigungsrelevant abweicht.</p>
<p><strong>Wer beantragt die Genehmigungen?</strong><br>Das sollte im Vertrag geregelt sein. Grundsätzlich ist der Vermieter hierfür verantwortlich, sofern es den Vertragszweck betrifft. Wenn der Mieter selbst bauliche Maßnahmen durchführt, ist es üblich zu regeln, dass der Mieter etwaige Genehmigung in diesem Zusammenhang einzuholen hat.&nbsp;</p>
<p><strong>Darf ich längere Betriebszeiten vereinbaren?</strong><br>Die genehmigten Betriebs- und Anlieferzeiten sollten dringend im Mietvertrag als geltend vereinbart werden.</p>
<p><strong>Was passiert bei baurechtswidriger Nutzung?</strong><br>Es drohen Nutzungsuntersagungen und weitere Verfügungen – ggf. auch gegen den Vermieter.</p>
<p><strong>Wie sichere ich mich als Vermieter ab?</strong><br>Durch klare Regelungen im Mietvertrag hinsichtlich Weitergabe öffentlich-rechtlicher Vorgaben, sowie Regelungen zur Freistellung, Regress und Kündigungsmöglichkeiten im Vertrag.</p>								</div>
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		<title>Herzlich willkommen, Jasmin Pfändner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 13:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das KFR-Team]]></category>
		<category><![CDATA[KFR INSIDE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verstärkung für unser Team in Hamburg Wir freuen uns, Jasmin Pfändner ab sofort am Standort Hamburg im Team von Prof. Dr. Henrik Kirchhoff im Bereich Projektentwicklung und Öffentliches Recht begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen im Team, liebe Jasmin – wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und wünschen Dir einen guten Start. ❤️ KFR Kanzlei [&#8230;]</p>
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									<p>Verstärkung für unser Team in Hamburg<br /><br />Wir freuen uns, <a id="ember177" class="ember-view" tabindex="0" href="https://www.kfr.law/kontakt/buero-hamburg/jasmin-pfaendner/?_gl=1*1cemd59*_ga*NzAwODAzNzgxLjE3NzI3MDY3MTQ.*_ga_FJXVVB7FRH*czE3NzQzNDYxNTQkbzE5JGcxJHQxNzc0MzQ2NzU4JGo2MCRsMCRoMA..">Jasmin Pfändner</a> ab sofort am Standort Hamburg im Team von <a id="ember178" class="ember-view" tabindex="0" href="https://kfr.law/kontakt/dr-henrik-kirchhoff/">Prof. Dr. Henrik Kirchhoff</a> im Bereich Projektentwicklung und Öffentliches Recht begrüßen zu dürfen.<br /><br />Herzlich willkommen im Team, liebe Jasmin – wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und wünschen Dir einen guten Start. ❤️</p>								</div>
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		<title>Welche Verträge gehen auf den Käufer über, wenn er ein Grundstück kauft? Was ist mit Versicherungsverträgen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 11:41:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(Ver-)Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Für Käufer & Für Verkäufer]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsübernahme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Bezug auf Immobilien bestehen in der Regel eine Vielzahl von Verträgen im Zusammenhang mit deren Nutzung, Verwaltung, Vermietung etc. Wichtig zu wissen ist, dass derartige Verträge im Regelfall nicht automatisch auf den Käufer übergehen. Die Übernahme solcher Verträge muss daher vertraglich geregelt werden. Anders ist dies nur, wenn der automatische Übergang gesetzlich geregelt ist, [&#8230;]</p>
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									<p><em>In Bezug auf Immobilien bestehen in der Regel eine Vielzahl von Verträgen im Zusammenhang mit deren Nutzung, Verwaltung, Vermietung etc. Wichtig zu wissen ist, dass derartige Verträge im Regelfall nicht automatisch auf den Käufer übergehen. Die Übernahme solcher Verträge muss daher vertraglich geregelt werden. Anders ist dies nur, wenn der automatische Übergang gesetzlich geregelt ist, etwa bei Mietverträgen oder Versicherungsverträgen. Auch in diesen Fällen empfehlen wir von KFR Kanzlei für Real Estate jedoch häufig weitergehende vertragliche Regelungen.</em></p>
<p><em>Wir geben einen kurzen Überblick, was zu beachten ist.</em></p>
<p>von Anneke Durrer</p>
<p><strong>A. Gesetzliche Spezialnormen</strong></p>
<h3><strong>1. 566 BGB „Kauf bricht nicht Miete“</strong></h3>
<p>Gemäß <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__566.html" target="_blank" rel="noopener">§ 566 BGB</a> gehen Mietverträge bei Veräußerung nach Überlassung des Wohnraums (und gemäß <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__578.html" target="_blank" rel="noopener">§ 578 Abs. 1 BGB</a> auch sonstige Grundstücke und Räume) an den Dritten auf den Käufer über.</p>
<p>Aus zwei Gründen wird man aber dennoch kaufvertragliche Regelungen treffen:</p>
<h4>a) Eintragung im Grundbuch vs. Besitzübergang</h4>
<p>Zum einen geht das Mietverhältnis erst mit Eintragung des Eigentumswechsels im Grundbuch über, während Verkäufer und Käufer sich aber im Regelfall so stellen wollen, als wäre die Übernahme bereits mit Besitzübergang erfolgt.</p>
<h4>b) Überlassene und nicht überlassene Mieträume</h4>
<p>Zum anderen betrifft dies nur Mietverhältnisse, bei denen die Mieträume bereits überlassen, also übergeben worden sind. Für noch nicht übergebene Mieträume bedarf es für die Übertragung gemäß <a style="font-family: 'Source Sans Pro', sans-serif; font-weight: 400; background-color: #ffffff;" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__567a.html" target="_blank" rel="noopener">§ 567a BGB</a> einer expliziten Erfüllungsübernahme des Käufers gegenüber dem Verkäufer.</p>
<p><b>2. §&nbsp;</b><strong>95 VVG – Veräußerung der versicherten Sache</strong></p>
<p>Bei Sachversicherungen (somit auch bei Gebäudeversicherungen) sieht <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__95.html" target="_blank" rel="noopener">§ 95 VVG</a> vor, dass der Käufer mit dem Eigentumsübergang in den Versicherungsvertrag eintritt. Für bestimmte Haftpflichtversicherungen gilt die Regelung entsprechend.</p>
<h4><b>a)&nbsp;Mitversicherung des Käufers für den Zeitraum zwischen Besitz- und Eigentumsübergang</b></h4>
<p>Für den Zeitraum zwischen Besitz- und Eigentumsübergang ist das Sacherhaltungsinteresse des Käufers mitversichert, d.h. der Verkäufer hält eine Versicherung für fremde Rechnung. Es ist daher sinnvoll, Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag für Schadensfälle zwischen Besitz- und Eigentumsübergang bereits an den Käufer abzutreten, damit dieser Ansprüche auch ohne Mitwirkung des Verkäufers geltend machen kann.</p>
<h4><b>b)&nbsp;Kündigungsrechte</b></h4>
<p>Sowohl die Versicherung als auch der Käufer können den Versicherungsvertrag jedoch nach Eigentumsübergang kündigen (§ 96 VVG). Die Versicherung kann die Kündigung nur innerhalb eines Monats nach Kenntnis der Veräußerung (Ausschlussfrist) erklären. Der Käufer kann die Versicherung hingegen nur innerhalb eines Monats nach Eigentumsübergang (Ausschlussfrist) oder Kenntnis vom Bestehen der Versicherung kündigen, entweder mit sofortiger Wirkung oder mit Wirkung zum Ende der laufenden Versicherungsperiode. Der Käufer sollte in seiner Kündigung deutlich erklären, zu welchem Zeitpunkt die Kündigung Wirkung entfalten soll.</p>
<h4><b>c)&nbsp;Anzeigepflicht</b></h4>
<p>Der Erwerb der Immobilie ist der Versicherung unverzüglich anzuzeigen (§ 97 VVG), da ansonsten das Risiko besteht, dass die Versicherung bei einem Versicherungsfall nicht zu leisten braucht.</p>
<h4><b>d)&nbsp;Rahmenversicherung</b></h4>
<p>Für den Fall, dass der Verkäufer eine sog. Rahmenversicherung (für mehrere Objekte) abgeschlossen hat, die insoweit in der Regel ein Sonderkündigungsrechts des Verkäufers bzw. ein automatisches Ausscheiden der Immobilie aus der Police vorsieht, sollte der Kaufvertrag einen entsprechenden Hinweis enthalten und den Käufer zum Abschluss einer eigenen Versicherung verpflichten.</p>
<p><b>3.&nbsp;</b><strong>613a BGB – Übernahme von Arbeitsverhältnissen</strong></p>
<p>Der Kauf eines (vermieteten) Grundstücks kann unter Umständen einen Betriebsübergang darstellen, was dazu führt, dass auch die Arbeitsverhältnisse auf den Käufer übergehen und Kündigungen in Verbindung mit dem Betriebsübergang unwirksam sind.</p>
<p>Aus Sicht des Käufers ist es daher wichtig, dass der Verkäufer im Kaufvertrag garantiert, dass etwaige Arbeitsverhältnisse, die gemäß § 613a BGB auf den Käufer übergehen könnten, nicht bestehen.</p>
<p><b>B.&nbsp;</b><strong>Im Übrigen: Keine automatische Vertragsübernahme</strong></p>
<p>Im Übrigen erfolgt keine automatische Übernahme von Verträgen. Dies ist vielmehr explizit zwischen den Parteien zu vereinbaren.</p>
<p><b>1.&nbsp;</b><strong>Verkäuferinteresse</strong></p>
<p>Der Verkäufer hat in der Regel ein Interesse daran, insbesondere folgende Verträge auf den Käufer zu übertragen:</p>
<ul>
<li>Verträge mit langen Vertragslaufzeiten, die nicht ohne Weiteres kündbar sind</li>
<li>Verträge mit Weitergabeverpflichtung an einen Rechtsnachfolger (häufig Nachbarschaftsvereinbarungen, schuldrechtliche Vereinbarungen zu Dienstbarkeiten, Vereinbarungen aus Ankaufsverträgen, etc.&nbsp;</li>
</ul>
<p><b>2. Käuferinteresse</b></p>
<p>Der Käufer hat in der Regel ein Interesse daran, insbesondere folgende Verträge zu übernehmen:</p>
<ul>
<li>Verträge mit günstigen Vertragskonditionen</li>
<li>Verträge mit Nachbarn oder sonstigen Dritten, die für die reibungslose Nutzung des Grundstücks erforderlich sind (z.B. in Bezug auf Wegerechte etc.)</li>
<li>Gewährleistungsansprüche aus Bauverträgen, in der Regel nicht jedoch den Vertrag selbst</li>
</ul>
<p>Im Ergebnis zeigt sich, dass es wichtig ist, die Vertragssituation des Grundstücks aufzuarbeiten und hierzu konkrete Vereinbarungen zu treffen.</p>
<p><em>Haben Sie weitere Fragen zur kaufvertraglichen Vertragsübernahme? Oder benötigen grundsätzlich Hilfe bei einem Immobilienerwerb? Wir beraten Sie gerne. </em></p>
<p>Ihre Ansprechpartnerin:</p>								</div>
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					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &amp; München
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									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
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		<title>Das endgültige Ende der Schriftform für langfristige gewerbliche Mietverhältnisse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 09:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asset Management & Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mietvertrag & Vertragsgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerblicher Mietvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[ordentliche Kündigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserem Beitrag vom 20.01.2025 hatten wir bereits darüber berichtet, dass durch das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz für langfristige Gewerbemietverträge seit dem 01.01.2025 anstelle des Schriftformerfordernisses Textform gilt. Für Altverträge, die vor dem 01.01.2025 abgeschlossen wurden, galt eine Übergangsfrist, die mittlerweile ausgelaufen ist. Auch für diese langfristigen Gewerbemietverträge gilt nunmehr die Textform.  von Sinje Grefe Wie war die [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/das-endgueltige-ende-der-schriftform-fuer-langfristige-gewerbliche-mietverhaeltnisse/">Das endgültige Ende der Schriftform für langfristige gewerbliche Mietverhältnisse</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
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									<p><em>In unserem <a href="https://www.kfr.law/rechtsprechungs-updates/schriftform-ade-oder-doch-nicht/">Beitrag vom 20.01.2025</a></em><em> hatten wir bereits darüber berichtet, dass durch das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz für langfristige Gewerbemietverträge seit dem 01.01.2025 anstelle des Schriftformerfordernisses Textform gilt. </em></p><p><em>Für Altverträge, die vor dem 01.01.2025 abgeschlossen wurden, galt eine Übergangsfrist, die mittlerweile ausgelaufen ist. Auch für diese langfristigen Gewerbemietverträge gilt nunmehr die Textform.  </em></p><p>von Sinje Grefe</p><h2><strong>Wie war die Rechtslage vor dem 01.01.2025</strong><strong>?</strong></h2><p>Vor dem Inkrafttreten des Vierten Bürokratieentlastungsgesetzes galt für langfristige gewerbliche Mietverträge, also solche, die für längere Zeit als ein Jahr abgeschlossen wurden, die Schriftform. Wurde diese nicht eingehalten, galt das Mietverhältnis als auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und war damit ordentlich kündbar.</p><h2><strong>Viertes Bürokratieentlastungsgesetz</strong></h2><p>Mit Inkrafttreten des Vierten Bürokratieentlastungsgesetzes gilt für langfristige Gewerbemietverträge nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__578.html" target="_blank" rel="noopener">§ 578 Abs. 1 Satz 2 BGB</a> grundsätzlich die Textform. Ist diese nicht eingehalten, findet weiterhin <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__550.html" target="_blank" rel="noopener">§ 550 BGB</a> Anwendung, d.h. dass diese Mietverhältnisse dann wieder als auf unbestimmte Zeit abgeschlossen gelten und ordentlich kündbar sind.</p><h2><strong>Übergangsfrist</strong></h2><p>Für Mietverträge, die bereits vor dem 01.01.2025 abgeschlossen wurden, war eine Übergangsfrist bis einschließlich 01.01.2026 vorgesehen, bis zu diesem Zeitpunkt galt für diese Altmietverträge weiterhin die alte Rechtslage, mithin das Schriftformerfordernis. Sollte allerdings ein Bestandsmietvertrag bereits vor dem 02.01.2026 abgeändert werden, galt die Textform auch für diese Änderungen.</p><h2><strong>Aktuelle Rechtslage</strong></h2><p>Für alle langfristigen Gewerbemietverträge, unabhängig davon, ob sie vor dem 01.01.2025 angeschlossen wurden, gilt nunmehr die Textform. Mithin sind etwaige Schriftformverstöße für diese nicht mehr maßgeblich. Ob ein langfristiger Gewerbemietvertrag aufgrund von Formverstößen als auf unbestimmte Zeit abgeschlossen gilt, richtet sich nunmehr allein danach, ob die Textform eingehalten wurde, sofern die Parteien mietvertraglich nicht etwas anderen bestimmt haben.</p><p>Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie Beratung bei der Gestaltung Ihres Mietvertrages benötigen.</p><p>Ihre Ansprechpartnerin:</p>								</div>
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									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
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		<title>Unzulässigkeit einer gewinnbringenden Untervermietung – Der Bundesgerichtshof schafft Klarheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:29:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asset Management & Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mietverhältnisse & Beendigung]]></category>
		<category><![CDATA[berechtigtes Interesse]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[gewinnbringende Untervermietung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnerzielungsabsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Räumungsklage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof hat am 28.01.2026 (BGH VIII ZR 228/23) entschieden, dass ein berechtigtes Interesse des Mieters an der Untervermietung des Wohnraums nicht gegeben ist, wenn er durch die Untervermietung einen über die Deckung der eigenen wohnungsbezogenen Aufwendungen hinausgehenden Gewinn erzielt. Damit schafft der Bundesgerichtshof Klarheit, wann der Vermieter keine Zustimmung zur Untervermietung erteilen muss. von [&#8230;]</p>
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									<p><em>Der Bundesgerichtshof hat am 28.01.2026 (</em><a href="https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/2026024.html"><em>BGH VIII ZR 228/23</em></a><em>) entschieden, dass ein berechtigtes Interesse des Mieters an der Untervermietung des Wohnraums nicht gegeben ist, wenn er durch die Untervermietung einen über die Deckung der eigenen wohnungsbezogenen Aufwendungen hinausgehenden Gewinn erzielt.</em></p><p><em>Damit schafft der Bundesgerichtshof Klarheit, wann der Vermieter keine Zustimmung zur Untervermietung erteilen muss. </em></p><p>von Sinje Grefe</p><h2><strong>Welcher Sachverhalt lag der Entscheidung zugrunde?</strong></h2><p>Der Beklagte hatte seit 2009 eine Zweizimmerwohnung in Berlin von der Klägerin gemietet. Die Nettokaltmiete betrug monatlich EUR 460,00. Der Beklagte vermietete die Wohnung wegen eines vorübergehenden Auslandsaufenthalts unter und setzte eine monatliche Nettokaltmiete von EUR 962,00 zzgl. Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung, insgesamt EUR 1.100,00 an. Die Klägerin mahnte den Beklagten wegen unerlaubter Untervermietung ab und kündigte das Mietverhältnis anschließend fristgemäß. Die Klägerin erhob Räumungsklage, welche das Amtsgericht abwies. Das Landgericht (als Berufungsinstanz) gab der Räumungsklage dagegen statt.</p><h2><strong>Was hat der Bundesgerichtshof entschieden?</strong></h2><p><strong>Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Beklagten zurückgewiesen. Mithin hat der Bundesgerichtshof den Anspruch der Klägerin auf Räumung der Wohnung bestätigt. </strong></p><p>Die Kündigung der Klägerin war wirksam, da dem Beklagten kein Anspruch auf Erteilung der Erlaubnis einer gewinnbringenden Untervermietung zustand.</p><h2><strong>Wann hat ein Mieter einen Anspruch auf Zustimmung zu einer Untervermietung?</strong></h2><p>Der Mieter kann die Erteilung der Zustimmung zu einer Untervermietung verlangen, wenn er ein berechtigtes Interesse im Sinne des <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__553.html" target="_blank" rel="noopener">§ 553 Abs. 1 Satz 1 BGB</a> hat.</p><p>Ob hierunter auch das Interesse des Mieters, die Wohnung gewinnbringend unterzuvermieten fällt, hat der Bundesgerichtshof durch Auslegung von § 553 BGB ermittelt.</p><p>Nach dem Bundesgerichtshof ist die Untervermietung von der Überlegung getragen, dem Mieter die Wohnung im Falle einer wesentlichen Änderung seiner Lebensverhältnisse zu erhalten. Der Zweck der Untervermietung besteht hingegen nicht darin, dem Mieter hierdurch eine Möglichkeit der Gewinnerzielung zu verschaffen.</p><p>Ferner führte der Bundesgerichtshof aus, dass es zwar der ständigen Rechtsprechung entspräche, dass ein Wunsch des Mieters nach Verringerung seiner Mietaufwendungen als berechtigtes Interesse anzuerkennen ist, die Erzielung von darüber hinausgehenden Einnahmen hiervon aber nicht mehr erfasst werde.</p><p>Offengelassen hat der Bundesgerichtshof eine Entscheidung darüber, ob über die Untervermietung der Wohnung hinausgehende Leistungen, wie die Vermietung von Mobiliar, bei der Frage der Gewinnerzielung zu berücksichtigen sind oder ob ein berechtigtes Interesse des Mieters auch wegen des Verstoßes gegen Mietpreisbremse abzulehnen ist.</p><p>Haben Sie weitere <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/asset-management-und-mietrecht/" target="_blank" rel="noopener">Fragen zur Untervermietung</a>? Wir beraten Sie gerne.</p><p>Ihre Ansprechpartnerin:</p>								</div>
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		<title>Willkommen zurück, Lena Forster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 09:10:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das KFR-Team]]></category>
		<category><![CDATA[KFR INSIDE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Team von KFR freut sich sehr über Verstärkung am Standort München: Seit dem 1. Februar 2026 ist Lena Forster wieder Teil unseres Teams – und darüber freuen wir uns ganz besonders! 🎉 Sie unterstützt das Team von Dr. Thilo Franke im Bereich Transaktionsberatung sowie gewerbliches Miet- und Pachtrecht. Liebe Lena, herzlich willkommen zurück bei [&#8230;]</p>
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									<p>Das Team von KFR freut sich sehr über Verstärkung am Standort München:<br /><br />Seit dem 1. Februar 2026 ist <a id="ember706" class="ember-view" tabindex="0" href="https://www.kfr.law/kontakt/buero-muenchen/lena-forster/?_gl=1*1tvv30u*_ga*MTIyNTM0MDI0MC4xNzU2MzY1NTg1*_ga_FJXVVB7FRH*czE3NzIxMTMzNjEkbzIwOSRnMSR0MTc3MjExMzM2NCRqNTckbDAkaDA." target="_blank" rel="noopener">Lena Forster</a> wieder Teil unseres Teams – und darüber freuen wir uns ganz besonders! 🎉<br /><br />Sie unterstützt das Team von Dr. Thilo Franke im Bereich Transaktionsberatung sowie gewerbliches Miet- und Pachtrecht. <br /><br />Liebe Lena, herzlich willkommen zurück bei KFR! Wir freuen uns sehr auf die erneute Zusammenarbeit und viele spannende Mandate.</p>								</div>
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					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &amp; München
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									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
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		<title>Der Bundesgerichtshof schafft Klarheit – Wann ist ein Mietvertrag trotz Vereinbarung einer Festlaufzeit ordentlich kündbar?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 10:43:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asset Management & Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mietverhältnisse & Beendigung]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundesgerichtshof]]></category>
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		<category><![CDATA[ordentliche Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[rechtssicherer Mietvertrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wann liegt ein befristetes Mietverhältnis vor, wenn die Parteien den Beginn einer festen Mietvertragslaufzeit an eine Bedingung knüpfen? Der BGH hat sich im März letzten Jahres, (BGH XII ZR 76/24), unter anderem mit der Frage auseinandergesetzt, ab wann der Kündigungsausschluss eines Mietvertrages zu laufen beginnt, wenn dessen Eintritt an ein Ereignis anknüpft. Entscheidend ist nach Ansicht [&#8230;]</p>
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									<h2><strong>Wann liegt ein befristetes Mietverhältnis vor, wenn die Parteien den Beginn einer festen Mietvertragslaufzeit an eine Bedingung knüpfen?</strong></h2><p><em>Der BGH hat sich im März letzten Jahres, </em><a href="https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=094334fe8c1a53a29e1732c36ca9f6bb&amp;nr=141218&amp;anz=1&amp;pos=0" target="_blank" rel="noopener"><em>(BGH XII ZR 76/24)</em></a><em>, unter anderem mit der Frage auseinandergesetzt, ab wann der Kündigungsausschluss eines Mietvertrages zu laufen beginnt, wenn dessen Eintritt an ein Ereignis anknüpft. Entscheidend ist nach Ansicht des BGH, was sich die Parteien bei Abschluss des Mietvertrages vorgestellt haben: Ist sicher, dass das Ereignis eintritt, die Frage ist nur wann oder ist der Eintritt an sich unsicher.</em></p><p>von Sinje Grefe</p><p>Der Entscheidung des BGH lag der folgende verkürzte Sachverhalt zugrunde:</p><p>Der Beklagte ist Eigentümer eines landwirtschaftlich genutzten Grundstückes, das er zuvor vom Voreigentümer gekauft hatte. Der Voreigentümer schloss mit der Klägerin einen Nutzungsvertrag über das Grundstück ab, da die Klägerin das Grundstück im Zusammenhang mit der Errichtung von Windenergieanlagen benötigte. Der Vertrag sah vor, dass dieser nach Ablauf von 20 Jahren gerechnet ab dem 31.12. des Jahres, in dem die Inbetriebnahme der letzten geplanten Windenergieanlage erfolgt, endet. Außerdem war geregelt, dass das Recht zur fristlosen Kündigung des Vertrages aus wichtigem Grund unberührt bleibt.</p><p>Der Beklagte kündigte den Nutzungsvertrag, vor Inbetriebnahme der letzten geplanten Windenergieanlage.</p><h2><strong>Konnte der Mietvertrag ordentlich gekündigt werden?</strong></h2><p>Der Bundesgerichtshof ist zu der Auffassung gelangt, dass die ordentliche Kündigung nicht schon deshalb unwirksam ist, weil die Parteien eine feste Vertragslaufzeit von 20 Jahren vereinbart haben.</p><h3><strong>Grundsatz: Ein befristets Mietverhältnis ist nicht ordentlich kündbar.</strong></h3><p>Hintergrund ist, dass zum Zeitpunkt der Kündigung noch kein befristetes Mietverhältnis nach § 542 Abs. 2 BGB vorlag. Aus § 542 Abs. 2 BGB ergibt sich, dass ein auf bestimmte Zeit abgeschlossenes Mietverhältnis, z.B. durch Vereinbarung einer bestimmten Laufzeit im Mietvertrag, nicht ordentlich gekündigt werden kann.</p><p><strong>Was gilt, wenn der Beginn der festen Laufzeit an den Eintritt einer Voraussetzung geknüpft ist?</strong></p><p>Problematisch war vorliegend, dass die Parteien die feste Laufzeit des Mietvertrages an eine Voraussetzung geknüpft haben (Inbetriebnahme der letzten geplanten Windenergieanlage). Wenn die Parteien die vereinbarte feste Laufzeit an den Eintritt eines Ereignisses knüpfen, kommt es für die Beurteilung, ob bis zu dessen Eintritt ein befristetes Mietverhältnis vorliegt, darauf an, welche rechtliche Bedeutung die Parteien den gefundenen Vertragsregelungen zugemessen haben.</p><p><strong>Keine ordentliche Kündigung bei sicherem Eintritt des Ereignisses</strong></p><p>Gehen die Parteien bei Abschluss des Mietvertrages davon aus, dass das Ereignis auf jeden Fall eintreten wird und nur unklar ist, zu welchem Zeitpunkt, liegt in der Regel eine <strong>Befristung</strong> im Sinne von § 163 BGB vor, mit der Folge, dass die Möglichkeit der ordentlichen Kündigung auch bis zum Beginn der festen Laufzeit ausgeschlossen ist.</p><h3><strong>Es ist unsicher, ob das Ereignis überhaupt eintritt: ordentliche Kündigung vor Eintritt einer aufschiebenden Bedingung möglich</strong></h3><p>Ist aus Sicht der Parteien nicht nur ungewiss, wann das Ereignis eintreten wird, sondern auch, ob es überhaupt jemals eintreten wird, liegt eine <strong>aufschiebende Bedingung</strong> vor. In diesem Falle besteht die Vertragsbindung grundsätzlich bereits ab Unterzeichnung, die Regelung zur festen Mietzeit gilt aber erst mit Eintritt der aufschiebenden Bedingung. Bis zum Eintritt der aufschiebenden Bedingung kann der Mietvertrag also ordentlich gekündigt werden.</p><h3><strong>Entscheidend ist die Vorstellung bei Mietvertragsabschluss</strong></h3><p>Was die Parteien jeweils zum Zeitpunkt des Mietvertragsabschlusses gewollt haben, ist im Einzelfall durch Auslegung zu ermitteln.</p><h3><strong>Unser Fazit:</strong></h3><p><strong>Um den Vertragsparteien Rechtssicherheit zu verschaffen, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das gemeinsame Verständnis der Parteien dahingehend, ob eine Befristung oder eine aufschiebende Bedingung vorliegen soll, festgehalten wird. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der jeweilige Vertrag vor Beginn der festen Laufzeit ordentlich kündbar ist.</strong></p><p><em>Haben Sie weitere Fragen zur Mietvertragsgestaltung? Wir beraten Sie gerne. Kontaktieren Sie uns unter </em><a href="mailto:info@kfr.law" target="_blank" rel="noopener"><em>info@kfr.law</em></a>.</p><p>Ihre Ansprechpartnerin:</p>								</div>
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		<title>Grundsatzentscheidung des BGH zum Nachbarerbbaurecht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2026 15:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht & Genehmigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsatzentscheidung des BGH]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BGH bestätigt Wirksamkeit des Nachbarerbbaurechts Der Bundesgerichtshof hat die bislang stark umstrittene Frage zur wirksamen Bestellung eines Erbbaurechts für ein einheitliches Gebäude über benachbarte Grundstücke (sog. Nachbarerbbaurecht) entschieden und für zulässig anerkannt. Urteil vom 19. Deszember 2025: Neue Rechtssicherheit für Erbbaurechte Mit Urteil vom 19. Dezember 2025 (V ZR 15/24) hat der BGH in Abkehr [&#8230;]</p>
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									<h2>BGH bestätigt Wirksamkeit des Nachbarerbbaurechts</h2><p>Der <a href="https://www.bundesgerichtshof.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesgerichtshof</a> hat die bislang stark umstrittene Frage zur wirksamen Bestellung eines Erbbaurechts für ein einheitliches Gebäude über benachbarte Grundstücke (sog. Nachbarerbbaurecht) entschieden und für zulässig anerkannt.</p><h3>Urteil vom 19. Deszember 2025: Neue Rechtssicherheit für Erbbaurechte</h3><p>Mit Urteil vom 19. Dezember 2025 (V ZR 15/24) hat der BGH in Abkehr zu seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass ein Erbbaurecht für ein bestehendes oder noch zu errichtendes einheitliches Gebäude wirksam bestellt werden kann, das sich auf benachbarte Grundstücke erstreckt. <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/erbbauv/__1.html" target="_blank" rel="noopener">§ 1 Abs. 3 ErbbauRG</a> steht dem nicht entgegen.</p><h2>Bedeutung für Projektentwickler und Immobilientransaktionen</h2><p>Diese richtungsweisende Entscheidung zur Wirksamkeit eines Nachbarerbbaurechts bietet nunmehr <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/projektentwicklung/" target="_blank" rel="noopener">Gestaltungsspielraum für Projektentwickler und Bauherrn</a> und wird auch im Rahmen von <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/immobilientransaktionen/" target="_blank" rel="noopener">Immobilientransaktionen</a> für Erleichterung sorgen.</p><h3>Offene Fragen und Beratungsbedarf</h3><p>Einige regelungsbedürftige Themen bleiben aber weiterhin bestehen, wie z.B. die vertragliche Ausgestaltung und dingliche Sicherung der grenzüberschreitenden Bebauung sowie deren Nutzung und insbesondere die Rechtsfolgen bei Beendigung des Erbbaurechts.</p><h2>Beratung zum Nachbarerbbaurecht</h2><p>Haben Sie Fragen zum Erbbaurecht, zum Nachbarerbbaurecht oder diesbezüglichen vertraglichen und dinglichen Regelungserfordernissen? Wir beraten Sie gerne. <a href="https://kfr.law/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontaktieren</a> Sie uns unter <a href="mailto:info@kfr.law" target="_blank" rel="noopener">info@kfr.law</a></p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://www.kfr.law/grundsatzentscheidung-des-bgh-zum-nachbarerbbaurecht/">Grundsatzentscheidung des BGH zum Nachbarerbbaurecht</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
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