<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wohnungseigentumsrecht Archives - KFR Kanzlei für Real Estate</title>
	<atom:link href="https://www.kfr.law/category/wohnungseigentumsrecht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.kfr.law/category/wohnungseigentumsrecht/</link>
	<description>Kirchhoff Franke Riethmüller und die Kanzlei für Real Estate</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Mar 2026 09:03:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.kfr.law/wp-content/uploads/2022/03/kfr-favicon-150x150.png</url>
	<title>Wohnungseigentumsrecht Archives - KFR Kanzlei für Real Estate</title>
	<link>https://www.kfr.law/category/wohnungseigentumsrecht/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Pflichten der WEG-Verwaltung bei Etagenheizungen</title>
		<link>https://www.kfr.law/pflichten-der-weg-verwaltung-bei-verwaltung-einer-wohnungseigentumsanlage-mit-etagenheizungen/</link>
					<comments>https://www.kfr.law/pflichten-der-weg-verwaltung-bei-verwaltung-einer-wohnungseigentumsanlage-mit-etagenheizungen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 15:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung & Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungseigentumsrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kfr.law/?p=4603</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch die Novelle des GEG, welche zum 01.01.2024 in Kraft getreten ist, und den hierbei eingeführten § 71n GEG müssen Verwaltungen besondere Fristen beachten. Rechtsanwältin Luzia Hilmer (geb. Traut) hat im Rahmen des 50. Fachgesprächs zum WEG des eid – Evangelischer Immobilienverband Deutschland e.V. – im schönen Fischen im Allgäu einen Vortrag zu diesem Thema [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/pflichten-der-weg-verwaltung-bei-verwaltung-einer-wohnungseigentumsanlage-mit-etagenheizungen/">Pflichten der WEG-Verwaltung bei Etagenheizungen</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4603" class="elementor elementor-4603" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-700e57b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="700e57b" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-39dbbbb" data-id="39dbbbb" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1d6b6b9 elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1d6b6b9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Durch die Novelle des GEG, welche zum 01.01.2024 in Kraft getreten ist, und den hierbei eingeführten § 71n GEG müssen Verwaltungen besondere Fristen beachten. <a href="https://kfr.law/kontakt/buero-muenchen/luzia-hilmer/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwältin Luzia Hilmer</a> (geb. Traut) hat im Rahmen des 50. Fachgesprächs zum WEG des <a href="https://der-eid.de" target="_blank" rel="noopener">eid – Evangelischer Immobilienverband Deutschland e.V.</a> – im schönen Fischen im Allgäu einen Vortrag zu diesem Thema gehalten, welchen wir Ihnen kurz zusammenfassen dürfen.</p><h2><strong>Handlungspflichten zum 31.12.2024</strong></h2><p>Gemäß<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__71n.html" target="_blank" rel="noopener"> § 71n Abs. 1 GEG</a> muss die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdWE) bei jedem Gebäude, in dem Wohnungseigentum besteht und mindestens eine Etagenheizung eingebaut ist, bis spätestens <strong>31.12.2024</strong> die Informationen nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__71n.html" target="_blank" rel="noopener">§ 71n Abs. 1 S. 2 Nrn. 1 – 4 GEG</a>, beim bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger verlangen.</p><p>Zudem muss die GdWE gemäß § 71n Abs. 2 GEG bei jedem Gebäude, in dem Wohnungseigentum besteht und mindestens eine Etagenheizung eingebaut ist, bis spätestens <strong>31.12.2024</strong> die Informationen nach § 71n Abs. 2 S. 2 Nrn. 1 – 3 GEG, beim betroffenen Eigentümer verlangen.</p><p>Die Pflicht der GdWE muss der Verwalter als Vertreter der GdWE ausführen.</p><p>Der Schornsteinfeger und die Eigentümer sind jeweils verpflichtet, die Informationen innerhalb von 6 Monaten (also bis spätestens 30.06.2025) zur Verfügung zu stellen.</p><h2><strong>Dokumentationspflichten bis spätestens 30.09.2025</strong></h2><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">§ 71n Abs. 3 GEG verpflichtet die GdWE, vertreten durch den Verwalter, dazu, die erhaltenen Informationen den Wohnungseigentümern in einer sog. konsolidierten, also übersichtlichen aber detaillierten, Zusammenfassung zur Verfügung zu stellen.</span></p><p>Erhält der Verwalter später weitere Informationen, sind diese in die konsolidierte Fassung einzuarbeiten oder in einer neuen Fassung den Eigentümern wiederum zur Verfügung zu stellen.</p><h2><strong>Pflicht zur unverzüglichen Wohnungseigentümerversammlung nach Heizungsaustausch</strong></h2><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">§ 71n Abs. 4 GEG legt fest, dass, sobald nach dem 01.01.2024 in einem Bestandsgebäude nach dem Ausfall der alten Heizung eine neue Gasetagenheizung zum Zweck der Inbetriebnahme in einer Wohnung eingebaut oder aufgestellt wird und der Verwalter von diesem Umstand Kenntnis erlangt, der Verwalter unverzüglich die Versammlung der Wohnungseigentümer einzuberufen hat, d. h. die Einladung für die Wohnungseigentümerversammlung mit einer angemessenen Frist für den Termin der Versammlung zu versenden hat.</span><u><br /></u></p><p>Diese Pflicht dient dazu, das Entscheidungsverfahren der Gemeinschaft über die zukünftige Wärmeversorgung so schnell wie möglich in Gang zu bringen, nach dem die fünfjährige Übergangsfrist des § 71l Abs. 1 S. 1 GEG zu laufen begonnen hat. Findet die nächste reguläre Wohnungseigentümerversammlung innerhalb der nächsten vier Monate statt, so ist es nach der Gesetzesbegründung ausreichend, wenn diese Versammlung für eine Erörterung der Wärmeversorgung genutzt wird.</p><h2><strong>Pflichten und Fristen nach Austausch einer Etagenheizung gem. § 71l GEG</strong></h2><p>Sobald die GdWE über den Austausch einer Heizungsanlage informiert wurde, müssen die Anforderungen des § 71 Abs. 1 GEG (also die Versorgung mit mind. 65% erneuerbarer Energien) gemäß § 71l Abs. 1 GEG in einer Frist von fünf Jahren erfüllt werden, wobei sich die Frist bei einer Umstellung auf eine Zentralheizung gemäß § 71l Abs. 2 GEG bis zur Fertigstellung der Zentralheizung, längstens aber um 8 Jahre verlängert.</p><p>Entscheiden sich die Eigentümer für eine Teilzentralisierung, müssen nach Absatz 2 alle nach dem Ablauf der fünf-Jahres-Frist eingebauten Etagenheizungen die 65%-EE-Vorgabe erfüllen.</p><p>Wenn entschieden wird, dass die Etagenheizungen insgesamt beibehalten werden sollen, müssen nach § 71l Abs. 3 GEG alle nach Ablauf der fünf-Jahres-Frist eingebauten Etagenheizungen die 65%-EE-Vorgabe erfüllen.</p><p>Wenn innerhalb der fünf-Jahres-Frist keine Entscheidung getroffen wird, ist die GdWE nach § 71l Abs. 4 GEG zur vollständigen Umstellung auf eine zentrale Heizungsanlage verpflichtet.</p><p>Um sicherzustellen, dass hier nicht „gemogelt“ wird und Beschlüsse zurückdatiert werden, gibt es § 71l Abs. 5 GEG: Hiernach muss die Entscheidung dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger unverzüglich in Textform mitgeteilt werden. Wenn diese Mitteilung verspätet erfolgt, dürfte wohl ebenfalls eine Pflicht zur vollständigen Umstellung auf eine zentrale Heizungsanlage bestehen.</p><h2><strong>Entscheidungsprozess und Beschlüsse</strong></h2><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">§ 71n Abs. 5 GEG regelt die Pflicht der Wohnungseigentümer, innerhalb von 5 Jahren nach dem ersten Austausch einer Etagenheizung über die Erfüllung der 65 % EE Vorgabe zu beschließen und bis zur vollständigen Umsetzung dieser Erfüllung mindestens einmal jährlich über den Stand der Dinge zu berichten.</span></p><p>Will die GdWE mindestens eine Etagenheizung beibehalten, muss sie innerhalb der fünf-Jahres-Frist einen Beschluss hierzu fassen. Dieser Beschluss muss mit einem besonderen Quorum gefasst werden. Um eine Etagenheizung beizubehalten, müssen zwei Drittel der abgegebenen Stimmen und die Hälfte aller Miteigentumsanteile dafür stimmen. Geschieht dies nicht, ist die Gemeinschaft zur vollständigen Zentralisierung verpflichtet und die Beibehaltung einer dezentralen Wärmeversorgung kann nicht mehr ordnungsgemäß beschlossen werden. Über einen solchen Beschluss ist der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger unverzüglich zu informieren.</p><h2><strong>Kostenverteilung</strong></h2><p>Wie die Kosten bei einer teilweisen oder vollständigen Umstellung auf eine Zentralheizung verteilt werden können, regelt § 71n Abs. 7 GEG.</p><p>Stehen Sie vor der Herausforderung des § 71n GEG? Sprechen Sie uns von <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> in Hamburg &amp; München gerne an.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-346dbef3 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="346dbef3" data-element_type="section" data-e-type="section" id="postAuthor" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-62e5c30" data-id="62e5c30" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<section class="elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-609ac291 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="609ac291" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-52e5e554" data-id="52e5e554" data-element_type="column" data-e-type="column" id="AuthorCtaImgWrapper">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
							</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-68b3fb37" data-id="68b3fb37" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-3af05065 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="3af05065" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &amp; München
</h6>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7a269b84 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7a269b84" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://www.kfr.law/pflichten-der-weg-verwaltung-bei-verwaltung-einer-wohnungseigentumsanlage-mit-etagenheizungen/">Pflichten der WEG-Verwaltung bei Etagenheizungen</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.kfr.law/pflichten-der-weg-verwaltung-bei-verwaltung-einer-wohnungseigentumsanlage-mit-etagenheizungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Virtuelle Eigentümerversammlungen &#038; Steckersolargeräte: neue WEG-Regelungen 2024</title>
		<link>https://www.kfr.law/gesetz-zur-zulassung-virtueller-wohnungseigentumerversammlungen-zur-erleichterung-des-einsatzes-von-steckersolargeraten-und-zur-ubertragbarkeit-beschrankter-personlicher-dienstbarkeiten-fur-erneuerbar/</link>
					<comments>https://www.kfr.law/gesetz-zur-zulassung-virtueller-wohnungseigentumerversammlungen-zur-erleichterung-des-einsatzes-von-steckersolargeraten-und-zur-ubertragbarkeit-beschrankter-personlicher-dienstbarkeiten-fur-erneuerbar/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 09:22:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechte & Pflichten]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungseigentumsrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kfr.law/?p=4505</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 27.09.2024 die Erleichterung der Anbringung von Steckersolargeräten (also auch Balkonkraftwerken) gebilligt. Außerdem wird mit der Gesetzesänderung auch die Möglichkeit geschaffen, Eigentümerversammlungen vollständig online abzuhalten. KFR – Kanzlei für Real Estate fasst die wichtigsten Änderungen zusammen. Privilegierung der Installation von Steckersolargeräten § 20 Abs. 2 WEG wird um eine [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/gesetz-zur-zulassung-virtueller-wohnungseigentumerversammlungen-zur-erleichterung-des-einsatzes-von-steckersolargeraten-und-zur-ubertragbarkeit-beschrankter-personlicher-dienstbarkeiten-fur-erneuerbar/">Virtuelle Eigentümerversammlungen &#038; Steckersolargeräte: neue WEG-Regelungen 2024</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4505" class="elementor elementor-4505" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-700e57b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="700e57b" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-39dbbbb" data-id="39dbbbb" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1d6b6b9 elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1d6b6b9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 27.09.2024 die <strong>Erleichterung der Anbringung von Steckersolargeräten</strong> (also auch Balkonkraftwerken) gebilligt. Außerdem wird mit der Gesetzesänderung auch die Möglichkeit geschaffen, <strong>Eigentümerversammlungen vollständig online abzuhalten.</strong> <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> fasst die wichtigsten Änderungen zusammen.</p><h2><strong>Privilegierung der Installation von Steckersolargeräten</strong></h2><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__20.html" target="_blank" rel="noopener">§ 20 Abs. 2 WEG</a> wird um eine Nr. 5 ergänzt. Damit kann mit dieser Gesetzesänderung </span><em>„jeder Wohnungseigentümer angemessene bauliche Veränderungen verlangen, die der Stromerzeugung durch Steckersolargeräte dienen.“ </em></p><p>Sinn und Zweck des § 20 Abs. 2 WEG ist, dass eine unwillige Mehrheit bauliche Veränderungen nicht mehr verhindern können soll, die für einzelne Wohnungseigentümer „besonders bedeutsam“ und „aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive sinnvoll“ wären. Zu einer derartigen baulichen Veränderung soll nun auch die Installation eines Steckersolargerätes dienen.</p><p>Die Regelung in § 20 Abs. 2 WEG muss für Fälle des vermieteten Wohnungs-/Teileigentums im Zusammenspiel mit den mehr oder weniger parallel geregelten Rechten des Mieters aus<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__554.html" target="_blank" rel="noopener"> § 554 BGB</a> gesehen und in der Anwendung auch entsprechend harmonisiert werden. Aus diesem Grund wurde auch der § 554 entsprechend angepasst und lautet ab Inkrafttreten der Änderung:</p><p><em>„Der Mieter kann verlangen, dass ihm der Vermieter bauliche Veränderungen der Mietsache erlaubt, die dem Gebrauch durch Menschen mit Behinderungen, dem Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge, dem Einbruchsschutz <strong>oder der Stromerzeugung durch Steckersolargeräte</strong> dienen. Der Anspruch besteht nicht, wenn die bauliche Veränderung dem Vermieter auch unter Würdigung der Interessen des Mieters nicht zugemutet werden kann. Der Mieter kann sich im Zusammenhang mit der baulichen Veränderung zur Leistung einer besonderen Sicherheit verpflichten; § 551 Absatz 3 gilt entsprechend.“</em></p><p>Unter Steckersolargeräten werden nach der Gesetzesbegründung und gemäß den technischen Normen des <a href="https://www.vde.com/de" target="_blank" rel="noopener">Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE)</a>/Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) derzeit kleine PV-Anlagen bis maximal 600 Watt (W) Wechselrichterleistung verstanden. In der Regel handelt es sich um laienbedienbare Geräte, die aus (wenigstens) je einem Photovoltaik-Modul, einem netzgekoppelten Wechselrichter, einer Anschlussleistung und einem Stecker zum Anschluss an Endstromkreise bestehe. Mehr zu rechtlichen Fragen rund um Mietrecht und Eigentum – <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/asset-management-und-mietrecht/" target="_blank" rel="noopener">hier klicken</a>.  </p><h2><strong>Virtuelle Eigentümerversammlung</strong></h2><p>Mit Nummer 2 wird eine Beschlusskompetenz für reine Online-Versammlungen („virtuelle Wohnungseigentümerversammlungen“) geschaffen. Die bisherige Möglichkeit, die Online-Teilnahme an Präsenzversammlungen zu ermöglichen („hybride Wohnungseigentümerversammlungen“), bleibt unverändert bestehen. Es besteht mithin künftig die Wahl, Wohnungseigentümerversammlungen in Präsenz, hybrid oder rein virtuell durchzuführen.</p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__23.html" target="_blank" rel="noopener">§ 23 WEG</a> wird um einen Abs. 1a ergänzt, der lautet:</span></p><p><em>„(1a) Die Wohnungseigentümer können mit mindestens drei Vierteln der abgegebenen Stimmen beschließen, dass die Versammlung innerhalb eines Zeitraums von längstens drei Jahren ab Beschlussfassung ohne physische Präsenz der Wohnungseigentümer und des Verwalters an einem Versammlungsort stattfindet oder stattfinden kann (virtuelle Wohnungseigentümerversammlung). Die virtuelle Wohnungseigentümerversammlung muss hinsichtlich der Teilnahme und Rechteausübung mit einer Präsenzversammlung vergleichbar sein.“</em></p><h3><strong>Übergangsregelung bis 2028</strong></h3><p>Zudem wurde <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__48.html" target="_blank" rel="noopener">§ 48 WEG</a>, der die Übergangsvorschriften enthält, durch einen Absatz 6 ergänzt:</p><p><em>„(6) Fassen die Wohnungseigentümer vor dem 1. Januar 2028 einen Beschluss nach § 23 Absatz 1a, ist bis einschließlich 2028 mindestens einmal im Jahr eine Präsenzversammlung durchzuführen, sofern die Wohnungseigentümer hierauf nicht durch einstimmigen Beschluss verzichten. Ein Verstoß gegen diese Pflicht führt nicht zur Nichtigkeit oder Anfechtbarkeit der in einer virtuellen Wohnungseigentümerversammlung gefassten Beschlüsse.“</em></p><p>Durch diese Übergangsregelung soll den Wohnungseigentümerinnen und -eigentümern die Umstellung auf virtuelle Wohnungseigentümerversammlungen erleichtert werden und verhindert werden, dass weniger technikaffine Menschen von der rein virtuellen Eigentümerversammlung „überrumpelt“ werden. Da im Jahr 2027 eine Evaluation der WEG-Reform durchgeführt werden soll, ist der zeitliche Rahmen bis 2028 nicht zufällig gewählt. So soll der Gesetzgeber die Möglichkeit erhalten, etwaige Schwachstellen der virtuellen Eigentümerversammlung noch vor Ablauf dieser Frits durch Gesetzesänderung zu beheben.</p><h2><strong>Praxishinweis</strong></h2><p>Der Verwalter sollte die Wohnungseigentümer über die neuen Möglichkeiten aufklären und gleichzeitig – falls noch nicht geschehen – seine technischen Möglichkeiten zur Durchführung virtueller Eigentümerversammlungen überprüfen und ggfs. an die Erfordernisse anpassen.</p><p>Durch die Möglichkeit, rein virtuelle Eigentümerversammlungen abzuhalten, könnte auch das Leben des Verwalters erheblich vereinfacht werden, denn eine enge zeitliche Begrenzung, wie sie derzeit in der Rechtsprechung für Eigentümerversammlungen oft noch angenommen wird (keine Versammlungen in Urlaubszeiten, keine Versammlungen zur „Unzeit“) könnten durch die Möglichkeit, sich von überall zuschalten zu können, der Vergangenheit angehören. Dadurch könnte auch das Berufsbild des Wohnungseigentümerverwalters attraktiver werden.</p><p>Vermietende Eigentümer können sich gegen die vielfach abwertend betrachteten Balkonkraftwerke gegenüber ihrem Mieter nun kaum noch zur Wehr setzen, da sie ihrerseits einen Anspruch auf Installation gegen die Eigentümergemeinschaft haben und die Zumutbarkeitsschwelle dadurch erheblich herabgesetzt ist. Verwalter könnten hier proaktiv Grundlagenbeschlüsse fassen lassen, um den Vermietern das Leben zu erleichtern. </p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-54eed195 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="54eed195" data-element_type="section" data-e-type="section" id="postAuthor" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-7cbeccc" data-id="7cbeccc" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<section class="elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-7ebeda93 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="7ebeda93" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-61de8a9b" data-id="61de8a9b" data-element_type="column" data-e-type="column" id="AuthorCtaImgWrapper">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
							</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-b33d280" data-id="b33d280" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-4dc9e960 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="4dc9e960" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &amp; München
</h6>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-209bd640 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="209bd640" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://www.kfr.law/gesetz-zur-zulassung-virtueller-wohnungseigentumerversammlungen-zur-erleichterung-des-einsatzes-von-steckersolargeraten-und-zur-ubertragbarkeit-beschrankter-personlicher-dienstbarkeiten-fur-erneuerbar/">Virtuelle Eigentümerversammlungen &#038; Steckersolargeräte: neue WEG-Regelungen 2024</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.kfr.law/gesetz-zur-zulassung-virtueller-wohnungseigentumerversammlungen-zur-erleichterung-des-einsatzes-von-steckersolargeraten-und-zur-ubertragbarkeit-beschrankter-personlicher-dienstbarkeiten-fur-erneuerbar/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BGH prüft: Muss die WEG nach Insolvenz des Bauträgers die Anlage fertigstellen?</title>
		<link>https://www.kfr.law/pflicht-der-gemeinschaft-der-wohnungseigentumer-zur-errichtung-der-anlage-nach-insolvenz-des-bautragers/</link>
					<comments>https://www.kfr.law/pflicht-der-gemeinschaft-der-wohnungseigentumer-zur-errichtung-der-anlage-nach-insolvenz-des-bautragers/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 12:52:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gerichtliche Verfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Projektentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungseigentumsrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kfr.law/?p=4326</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pflicht der WEG zur Fertigstellung nach Insolvenz des Bauträgers Am 20. September 2024 verhandelt der Bundesgerichtshof (BGH) über eine zentrale Frage im Wohnungseigentumsrecht:Muss die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (WEG) eine Wohnanlage fertigstellen, wenn der Bauträger insolvent ist? KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert den Hintergrund und die Bedeutung des Verfahrens. Hintergrund des Verfahrens Die Pressestelle [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/pflicht-der-gemeinschaft-der-wohnungseigentumer-zur-errichtung-der-anlage-nach-insolvenz-des-bautragers/">BGH prüft: Muss die WEG nach Insolvenz des Bauträgers die Anlage fertigstellen?</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4326" class="elementor elementor-4326" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-700e57b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="700e57b" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-39dbbbb" data-id="39dbbbb" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1d6b6b9 elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1d6b6b9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<h2 style="text-align: left;"><strong>Pflicht der WEG zur Fertigstellung nach Insolvenz des Bauträgers</strong></h2><p style="text-align: left;">Am <strong>20. September 2024</strong> verhandelt der <strong>Bundesgerichtshof (BGH)</strong> über eine zentrale Frage im Wohnungseigentumsrecht:<br />Muss die <strong>Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (WEG)</strong> eine Wohnanlage fertigstellen, wenn der Bauträger insolvent ist?<br /><br /><a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert den Hintergrund und die Bedeutung des Verfahrens.</p><h3><strong>Hintergrund des Verfahrens</strong></h3><p>Die <strong>Pressestelle des BGH</strong> hat den Verhandlungstermin für den 20. September 2024 um 09:00 Uhr bestätigt. Aktenzeichen: BGH V ZR 243/23. </p><p>Die Pressestelle des <a href="https://www.bundesgerichtshof.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener">BGH</a> hat mitgeteilt, dass der Verhandlungstermin zu der obigen Fragestellung am 20.09.2024 um 09:00 Uhr stattfinden wird.</p><p>Vorinstanzen:<br />AG Koblenz &#8211; Urteil vom 18. Mai 2022 &#8211; 133 C 1875/21 WEG<br />LG Koblenz &#8211; Urteil vom 20. November 2023 &#8211; 2 S 29/22 WEG<br /><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">§ 18 WEG, § 22 WEG, § 44 WEG</span></p><h3><strong>Der Sachverhalt: „Stecken gebliebener“ Bau</strong></h3><p>Eine Abbruchimmobilie sollte abgerissen werden. Im Anschluss sollte ein neues Gebäude erstellt werden, an welchem Wohnungseigentum begründet wurde. Der Bauträger stellte die Arbeiten ein und geht insolvent. Eine Eigentümerin verlangt im Wege eines Beschlussantrags auf einer Eigentümerversammlung die Fertigstellung des Abrisses und die vollständige Errichtung des Gebäudes. Die Beschlüsse werden abgelehnt. Im Wege einer Beschlussanfechtungs- und Beschlussersetzungsklage greift die Eigentümerin die Ablehnung der Beschlüsse an.</p><h3><strong>Entscheidungen der Vorinstanzen</strong></h3><p>Das Amtsgericht hat die Klage abgewiesen. Auf die Berufung der Klägerin hat das Landgericht ihr teilweise stattgegeben. Die beklagte Gemeinschaft meint dagegen, dass das Landgericht die Besonderheiten des sogenannten &#8222;stecken gebliebenen&#8220; Baus nicht hinreichend berücksichtige. In entsprechender Anwendung von <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__22.html" target="_blank" rel="noopener">§ 22 WEG</a> könne die erstmalige Herstellung des Gemeinschaftseigentums nur verlangt werden, wenn es bereits zu mehr als der Hälfte seines Werts errichtet sei. Jedenfalls aber sei der Ersetzungsbeschluss nicht hinreichend bestimmt. Der BGH muss nun hierüber entscheiden.</p><h2 style="text-align: left;"><strong>Praxishinweis von KFR – Kanzlei für Real Estate</strong></h2><p style="text-align: left;">Die Entscheidung des BGH könnte Klarheit hinsichtlich eines bereits seit langem strittigen Thema bringen. Insbesondere vor den Herausforderungen, die sich heutige Bauträger ausgesetzt sehen und der deshalb wohl zu erwartenden Insolvenz vieler Bauträger könnte die Entscheidung den „hinterbliebenen“ Wohnungseigentümern Klarheit darüber bringen, ob die erworbene Wohnung realistischer Weise fertiggestellt werden könnte – oder ob der Traum des Wohnungseigentums mit der Insolvenz des Bauträgers geplatzt ist.</p><p><a href="https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/V_ZS/2023/V_ZR_243-23.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" target="_blank" rel="noopener">Update: Lesen Sie hier das Urteil. </a></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-68962358 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="68962358" data-element_type="section" data-e-type="section" id="postAuthor" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1ff561e7" data-id="1ff561e7" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<section class="elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-45a036ad elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="45a036ad" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-4b30d399" data-id="4b30d399" data-element_type="column" data-e-type="column" id="AuthorCtaImgWrapper">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
							</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-74c403cd" data-id="74c403cd" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-6893060e elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="6893060e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &amp; München
</h6>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7ed472dd elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7ed472dd" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://www.kfr.law/pflicht-der-gemeinschaft-der-wohnungseigentumer-zur-errichtung-der-anlage-nach-insolvenz-des-bautragers/">BGH prüft: Muss die WEG nach Insolvenz des Bauträgers die Anlage fertigstellen?</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.kfr.law/pflicht-der-gemeinschaft-der-wohnungseigentumer-zur-errichtung-der-anlage-nach-insolvenz-des-bautragers/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AG Hamburg erklärt Beschluss zur Änderung des Verteilerschlüssels für nichtig</title>
		<link>https://www.kfr.law/rechtsprechungsupdate-aktuelle-entscheidung-zum-weg-recht-ag-hamburg-beschluss-vom-12-dezember-2022-11-c-106-22/</link>
					<comments>https://www.kfr.law/rechtsprechungsupdate-aktuelle-entscheidung-zum-weg-recht-ag-hamburg-beschluss-vom-12-dezember-2022-11-c-106-22/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 13:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung & Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungseigentumsrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kfr.law/?p=3931</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rechtsprechungsupdate – aktuelle Entscheidung zum WEG-Recht Das Amtsgericht Hamburg hat einen Beschluss mit dem Wortlaut: „Der Verteilerschlüssel soll zukünftig nach Wohneinheiten geändert werden“ zu Recht aufgrund seiner Unbestimmheit für nichtig erklärt, weil dieser weder den Geltungsbeginn der Regelung bestimmt, noch erkennen lässt, welche Verteilerschlüssel gemeint sind. § 16 Abs. 2 S. 2 WEG lässt seit [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/rechtsprechungsupdate-aktuelle-entscheidung-zum-weg-recht-ag-hamburg-beschluss-vom-12-dezember-2022-11-c-106-22/">AG Hamburg erklärt Beschluss zur Änderung des Verteilerschlüssels für nichtig</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3931" class="elementor elementor-3931" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-700e57b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="700e57b" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-39dbbbb" data-id="39dbbbb" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1d6b6b9 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1d6b6b9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<h2><strong>Rechtsprechungsupdate – aktuelle Entscheidung zum WEG-Recht</strong></h2><p>Das Amtsgericht Hamburg hat einen Beschluss mit dem Wortlaut: „Der Verteilerschlüssel soll zukünftig nach Wohneinheiten geändert werden“ zu Recht aufgrund seiner Unbestimmheit für nichtig erklärt, weil dieser weder den Geltungsbeginn der Regelung bestimmt, noch erkennen lässt, welche Verteilerschlüssel gemeint sind. § 16 Abs. 2 S. 2 WEG lässt seit der Gesetzesreform zwar die generelle Änderung von einzelnen Verteilerschlüsseln zu, aber diese müssen im Einzelnen enumerativ in dem jeweiligen Beschluss aufgeführt sein.</p><p>Zu dieser gerichtlichen Entscheidung hat Frau Rechtsanwältin <a href="https://kfr.law/kontakt/buero-muenchen/luzia-hilmer/" target="_blank" rel="noopener">Luzia Hilmer (geb. Traut)</a> von <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR Kanzlei für Real Estat</a>e eine Anmerkung in der Zeitschrift für Wohnungseigentumsrecht (ZWE 2023, 282) geschrieben.</p><p>In dieser Anmerkung wird neben der Bewertung des Urteils des Amtsgerichts Hamburg insbesondere untersucht, welche Änderungsmöglichkeiten des Verteilerschlüssels die Eigentümer haben und ob eine geltungserhaltende Reduktion von Wohnungseigentümerbeschlüssen grundsätzlich möglich wäre.</p><p>Die gesamte Anmerkung finden Sie in der Zeitschrift für Wohnungseigentumsrecht, Heft 7-8/2023, S. 282 ff.</p><p>Sie haben rechtliche Fragen bezüglich des <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/asset-management-und-mietrecht/" target="_blank" rel="noopener">WEG-Rechts? </a><br />Ihre Ansprechpartnerin: </p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2f5217e3 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="2f5217e3" data-element_type="section" data-e-type="section" id="postAuthor" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-47c5baee" data-id="47c5baee" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<section class="elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-32a569b7 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="32a569b7" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-6163b48e" data-id="6163b48e" data-element_type="column" data-e-type="column" id="AuthorCtaImgWrapper">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
							</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-41fb2a7f" data-id="41fb2a7f" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-19dd1f06 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="19dd1f06" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &amp; München
</h6>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7252501d elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7252501d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://www.kfr.law/rechtsprechungsupdate-aktuelle-entscheidung-zum-weg-recht-ag-hamburg-beschluss-vom-12-dezember-2022-11-c-106-22/">AG Hamburg erklärt Beschluss zur Änderung des Verteilerschlüssels für nichtig</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.kfr.law/rechtsprechungsupdate-aktuelle-entscheidung-zum-weg-recht-ag-hamburg-beschluss-vom-12-dezember-2022-11-c-106-22/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OVG Hamburg: Bloße Vermutung reicht für Bodenuntersuchungen nicht aus</title>
		<link>https://www.kfr.law/altlasten-blosse-vermutung-fuer-untersuchungsmassnahmen-nicht-ausreichend/</link>
					<comments>https://www.kfr.law/altlasten-blosse-vermutung-fuer-untersuchungsmassnahmen-nicht-ausreichend/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[beechwood_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 07:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechte & Pflichten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungseigentumsrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://projekte.muk-digital.de/kfr/?p=975</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seitens der Behörde angeordnete Bodenuntersuchungsmaßnahmen sind vom Eigentümer nicht zu dulden, wenn diese auf bloßen Vermutungen beruhen. KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Entscheidung des OVG Hamburg und deren Bedeutung für Grundstückseigentümer. Hintergrund der Entscheidung Allein der Umstand, dass auf einem Grundstück über Jahre mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen wurde, genügt nicht, um einen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/altlasten-blosse-vermutung-fuer-untersuchungsmassnahmen-nicht-ausreichend/">OVG Hamburg: Bloße Vermutung reicht für Bodenuntersuchungen nicht aus</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="975" class="elementor elementor-975" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-700e57b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="700e57b" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-39dbbbb" data-id="39dbbbb" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1d6b6b9 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1d6b6b9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Seitens der Behörde angeordnete Bodenuntersuchungsmaßnahmen sind vom Eigentümer nicht zu dulden, wenn diese auf bloßen Vermutungen beruhen.</p><p>KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Entscheidung des <a href="https://justiz.hamburg.de/gerichte/oberverwaltungsgericht" target="_blank" rel="noopener">OVG Hamburg</a> und deren Bedeutung für Grundstückseigentümer.</p><h2><strong>Hintergrund der Entscheidung</strong></h2><p>Allein der Umstand, dass auf einem Grundstück über Jahre mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen wurde, genügt nicht, um einen Gefahrenverdacht für schädliche Bodenveränderungen oder Altlasten zu begründen, auf die orientierende Untersuchungsmaßnahmen im Sinne des <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbodschg/__9.html" target="_blank" rel="noopener">§ 9 Abs. 1 BBodSchG</a> gestützt werden können, die Duldungspflichten zu Eingriffen in das Grundstück begründen. Hinzukommen muss insoweit, dass Anhaltspunkte dafür bestehen, dass beim Umgang Schadstoffe durch anthropogene Prozesse iSv § 3 Abs. 1 oder 2 BBodSchV in den Boden gelangt sind.</p><h2><strong>Der Fall vor dem OVG Hamburg</strong></h2><p>Gegenstand dieser Entscheidung des OVG Hamburg ist eine auf § 9 BBodSchG iVm § 4 HmbBodSchG gestützte Anordnung der <a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-stadtentwicklung-und-wohnen" target="_blank" rel="noopener">Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU)</a> an den Grundstückseigentümer, die Durchführung von orientierenden Untersuchungen zur Prüfung, ob auf dem Grundstück schädliche Bodenverunreinigungen vorliegen, zu dulden.</p><p>Zur Begründung wurde seitens der Behörde ausgeführt, dass über einen Zeitraum von zwölf Jahren in den 1970er und 1980er Jahren auf dem Grundstück eine chemische Reinigung betrieben und seinerzeit aller Voraussicht nach mit Schadstoffen umgegangen worden sei. Bereits der bestimmungsgemäß Betrieb der chemischen Reinigung ließe nicht unerhebliche Einträge in den Boden vermuten. Weitergehende Gründe wurden von der BSU nicht angeführt.</p><p>Das OVG Hamburg hat die Duldungsanordnung aufgehoben, weil die tatbestandlichen Voraussetzungen des § 9 Abs. 1 S. 1 BBodSchG für entsprechende Maßnahmen nicht vorgelegen haben.</p><h2><strong>Rechtliche Bewertung</strong></h2><p>Nach dieser Vorschrift soll die Behörde zur Ermittlung des Sachverhalts die geeigneten Maßnahmen ergreifen, wenn ihr Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass eine schädliche Bodenveränderung oder Altlast vorliegt.</p><p>Die BSU sei für das Vorliegen von solchen Anhaltspunkten jedoch beweisfällig geblieben. Allein der Umstand, dass auf dem Grundstück über Jahre mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden sei, genüge nicht, um einen nach § 9 Abs. 1 S. 1 BBodSchG erforderlich Gefahrenverdacht zu begründen.</p><p>Für die Annahme eines solchen Gefahrenverdachts sei es erforderlich (aber auch ausreichend), dass tatsächliche Indizien, die über einer bloßen Vermutung ins „Blaue“ hinein hinausgingen, vorliegen. Von Anhaltspunkten iSv § 9 Abs. 1 S. 1 BBodSchG sei auszugehen, wenn eine – auch nur geringe – Tatsachenbasis vorliege, die zu dem Schluss berechtige, dass das Vorliegen einer schädlichen Bodenveränderung oder Altlast nicht ganz unwahrscheinlich ist.</p><p>§ § 3 Abs. 1 und 2 BBodSchV, der eine nicht abschließende Aufzählung von Beispielen für hinreichende Anhaltspunkte enthält, zeige, dass insbesondere nicht auf das bloße „Vorkommen“ von Schadstoffen, sondern vielmehr auf den „Umgang“ und einen möglichen schädlichen Bodeneintrag ankomme.</p><p>Hieran mangelte es im vom OVG Hamburg entschiedenen Fall.</p><h3><strong>Kommentar von KFR &#8211; Kanzlei für Real Estate</strong></h3><p>Eigentümer von Grundstücken stimmen Duldungsanordnungen für orientierende Untersuchungen von Behörden häufig (zu schnell) zu, weil sie davon ausgehen, sich gegen diese Maßnahmen nicht mit Erfolg zur Wehr setzen zu können.</p><p>Die vom OVG Hamburg aufgezeigten Rechtmäßigkeitsmaßstäbe machen jedoch deutlich, dass orientierende Bodenuntersuchungen seitens der Behörde nur zulässig sind, wenn diese tatsächliche Anhaltspunkte nachweisen kann, die einen konkreten Schadstoffeintrag in den Boden nahelegen.</p><p>Da die Feststellung von schädlichen Bodenveränderungen oder Altlasten mit umfassenden und kostenintensiven Sanierungspflichten einhergehen können, für die die Behörde gemäß § 4 Abs. 3 BBodSchG nicht nur den Verursacher, sondern auch den (ggf. nachfolgenden) Grundstückseigentümer heranziehen kann, empfiehlt es sich zur Vermeidung von Sanierungsanordnungen bereits auf der ersten Stufe zu prüfen, ob die Duldungsanordnung für orientierende Bodenuntersuchungen rechtmäßig ist und – sollte dies nicht der Fall sein – sich gegen diese zu wenden.</p><p><em>Fundstelle: NVwZ-RR 2018, 181 – OVG Hamburg, Urt. vom 12. Oktober 2017 – 2 Bf 1/16</em></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-4ead3cb8 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="4ead3cb8" data-element_type="section" data-e-type="section" id="postAuthor" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-77c31f2d" data-id="77c31f2d" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<section class="elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-5219fab1 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="5219fab1" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-62de5f27" data-id="62de5f27" data-element_type="column" data-e-type="column" id="AuthorCtaImgWrapper">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
							</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-340869ee" data-id="340869ee" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-68090dfe elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="68090dfe" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &amp; München
</h6>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-9d6c983 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="9d6c983" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://www.kfr.law/altlasten-blosse-vermutung-fuer-untersuchungsmassnahmen-nicht-ausreichend/">OVG Hamburg: Bloße Vermutung reicht für Bodenuntersuchungen nicht aus</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.kfr.law/altlasten-blosse-vermutung-fuer-untersuchungsmassnahmen-nicht-ausreichend/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baulast begründet Duldungspflicht nach § 1004 Abs. 2 BGB</title>
		<link>https://www.kfr.law/baulast-als-duldungspflicht-i-s-d-%c2%a7-1004-abs-2-bgb/</link>
					<comments>https://www.kfr.law/baulast-als-duldungspflicht-i-s-d-%c2%a7-1004-abs-2-bgb/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[beechwood_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 08:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte & Pflichten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungseigentumsrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://projekte.muk-digital.de/kfr/?p=1006</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Grundstückseigentümer, der eine Baulast zugunsten eines Nachbargrundstücks übernommen hat, kann von dem Begünstigten keine Handlungen verlangen, die diesen gerade an der Ausübung der ihm zustehenden Rechte hindern. Insbesondere kann er keinen Unterlassungsanspruch aus § 1004 Abs. 2 BGB geltend machen.  KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Entscheidung des OLG Hamm und deren [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/baulast-als-duldungspflicht-i-s-d-%c2%a7-1004-abs-2-bgb/">Baulast begründet Duldungspflicht nach § 1004 Abs. 2 BGB</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1006" class="elementor elementor-1006" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-700e57b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="700e57b" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-39dbbbb" data-id="39dbbbb" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1d6b6b9 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1d6b6b9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ein Grundstückseigentümer, der eine Baulast zugunsten eines Nachbargrundstücks übernommen hat, kann von dem Begünstigten keine Handlungen verlangen, die diesen gerade an der Ausübung der ihm zustehenden Rechte hindern. Insbesondere kann er keinen Unterlassungsanspruch aus § 1004 Abs. 2 BGB geltend machen. </p><p>KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Entscheidung des <a href="https://www.olg-hamm.nrw.de" target="_blank" rel="noopener">OLG Hamm </a>und deren Bedeutung für Grundstückseigentümer.</p><h2><strong>Hintergrund der Entscheidung</strong></h2><p>Nach ständiger Rechtsprechung des BGH begründet eine zugunsten eines anderen übernommene Baulast zwar nur eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung, die insbesondere dem Eigentümer des begünstigten Grundstücks keinen privatrechtlichen Nutzungsanspruch gewährt.</p><p>Allerdings ist der Baulastgeber an die von ihm gegenüber der Bauaufsichtsbehörde übernommene Verpflichtung gebunden.</p><p>Aus diesem Grund steht – wie der BGH bereits 1981 entschieden hat – der Grundsatz von Treu und Glauben<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__242.html" target="_blank" rel="noopener"> (§ 242 BGB)</a> einem baulastwidrigen Herausgabeverlangen des Eigentümers entgegen (BGH, Urt. v. 9. Januar 1981 – V ZR 58/79).</p><h2><strong>Entscheidung des OLG Hamm</strong></h2><p>Nach Ansicht des OLG Hamm kann nichts anderes für den Unterlassungsanspruch gelten. Denn das baulastrechtswidrige Verlangen eines Grundstückseigentümers sei in beiden Fällen rechtsmissbräuchlich.</p><p>Wenn sich jemand gegenüber der Bauaufsichtsbehörde verpflichtet, seinem Nachbarn ein Nutzungsrecht zu gewähren, so darf er keine Handlungen vornehmen, die dazu im Widerspruch stehen, die also den Nachbarn an der Ausübung der Rechte aus der Baulast hindern.</p><p>Dies gilt jedenfalls, solange keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Bauaufsichtsbehörde die Baulast nicht durchsetzen oder auf sie verzichten wird.</p><h2><strong>Abgrenzung: Öffentliches und privates Recht</strong></h2><p>Bei der Frage des Rechtsmissbrauchs darf nicht allein die privatrechtliche Beziehung der Parteien berücksichtigt werden. Es kommt insoweit auch auf die sich aus dem öffentlichen Recht ergebenden Verpflichtungen an.</p><h2><strong>Fazit von KFR &#8211; Kanzlei für Real Estate</strong></h2><p>Die Entscheidung des OLG Hamm steht nicht im Widerspruch dazu, dass eine Baulast dem Begünstigen grds. keinen zivilrechtlichen Nutzungsanspruch gewährt. Es wird dem Baulastbegünstigten „nur“ eine Abwehrmöglichkeit gegen ein baulastwidriges Verlangen eingeräumt.</p><p>Diese Abwehrmöglichkeit gilt jedoch nur für die Zeit des Bestands der Baulast und bleibt damit hinter einem zivilrechtlich gewährten Nutzungsrecht zurück, zumal allein die Bauaufsichtsbehörde über den Fortbestand einer Baulast entscheidet.</p><p><em>Von Ines Hartwich</em></p><p><em>Fundstelle: OLG Hamm, Urt. v. 6. Juli 2017 – 5 U 152/16, abgedruckt in: RNotZ 2017, 665</em></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-264a3b3a elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="264a3b3a" data-element_type="section" data-e-type="section" id="postAuthor" data-settings="{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-21ce9a82" data-id="21ce9a82" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<section class="elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-73b3ee42 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="73b3ee42" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-7c76dc6a" data-id="7c76dc6a" data-element_type="column" data-e-type="column" id="AuthorCtaImgWrapper">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
							</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-32df6f8e" data-id="32df6f8e" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1c23db1 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="1c23db1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &amp; München
</h6>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-7d809700 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7d809700" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Unverbindlich anfragen: <a href="mailto:info@kfr.law">info@kfr.law</a></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>The post <a href="https://www.kfr.law/baulast-als-duldungspflicht-i-s-d-%c2%a7-1004-abs-2-bgb/">Baulast begründet Duldungspflicht nach § 1004 Abs. 2 BGB</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.kfr.law/baulast-als-duldungspflicht-i-s-d-%c2%a7-1004-abs-2-bgb/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
